Untersuchungsausschuss muss sich durch Aktenberge wühlen
Schwarzer S21-DonnerstagAktenberge für den U-Ausschuss

[4] Rund 180 Aktenordner mit Unterlagen zu den Stuttgart-21-Vorkommnissen am 30. September 2010 im Schlossgarten sind beim Untersuchungsauschuss angekommen. Mindestens genauso viele Ordner sollen noch angeliefert werden.

 
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Bunte Montagsdemo der Stuttgart-21-Gegner
"D'Käs isch no lang it gässa"Bunte Montagsdemo der S21-Gegner

[66] Am Rosenmontag geht es auf der traditionellen Montagsdemo der Stuttgart-21-Gegner auch in Stuttgart bunter zu als sonst. Unter dem Motto "D'Käs isch no lang it gässa" zogen viele Gegner des Bahnprojekts verkleidet durch die Straßen.

 
Explosiver Baustart in Ulm
Neubaustrecke Wendlingen–UlmBaustart am Ulmer Tunnel

[72] Stuttgart 21 kommt lautstark in Ulm an. Der Bau des sechs Kilometer langen Albabstiegstunnels beginnt mit Felssprengungen. Mögliche Risse in Gebäuden kalkuliert die Bahn mit ein.

 
Staatsanwaltschaft prüft Unterlagen
Schwarzer S21-DonnerstagStaatsanwaltschaft prüft Unterlagen

[6] Dreieinhalb Jahre nach dem harten Polizeieinsatz gegen Stuttgart-21-Gegner ist das dunkle Kapitel in der baden-württembergischen Geschichte noch lange nicht geschlossen. Die Staatsanwaltschaft wird erneut aktiv, ein U-Ausschuss zum Schwarzen Donnerstag am 30. September 2010 läuft an.

 
Mappus bleibt bei seiner Aussage
Einsatz am "Schwarzen Donnerstag"Mappus bleibt bei seiner Aussage

[7] Nach Bekanntwerden von internen Notizen hoher Polizeibeamter über den Stuttgart-21-Einsatz am 30. September 2010, dem "Schwarzen Donnerstag", in Stuttgart, hat der frühere Ministerpräsident Stefan Mappus erneut jedwede Einflussnahme über seinen Anwalt abgestritten.

 
Ex-Polizeipräsident: Es hat kein Diktat gegeben
Stuttgart 21Stumpf sagt, es gab kein politisches Diktat

[15] Die Politik habe auf den Termin für die Räumung des Schlossgartens am 30. September 2010 keinen Einfluss genommen. Notizen aus Akten des Innenministeriums für den Untersuchungsausschuss hatten zu dem Verdacht geführt.

 
Stumpf: Keine politische Einflussnahme
„Schwarzer Donnerstag“ in StuttgartStumpf: Keine politische Einflussnahme

[1] Das Projekt Stuttgart 21 sei ein politisches Projekt, sagt der ehemalige Stuttgarter Polizeipräsident Siegfried Stumpf. Eine konkrete Einflussnahme auf den Termin zur Räumung des Schlossgartens habe es seitens der Politik aber nicht gegeben.

 
Im April werden erste Zeugen gehört
U-Ausschuss zum "Schwarzen Donnerstag"Im April werden erste Zeugen gehört

[32] Welchen Anteil hatte Stefan Mappus am harschen Einsatz gegen Stuttgart-21-Gegner? Diese Frage beschäftigt den U-Ausschuss zum Schlossgarten-Einsatz nach neuen Hinweisen mehr denn je. Im April sollen erste Zeugen vernommen werden.

 
Brisante Notizen für den Landtagsausschuss
Schwarzer Donnerstag in StuttgartBrisante Notizen für den Ausschuss

[21] Protokollnotizen leitender Polizeibeamter nähren den Verdacht, dass es – entgegen allen bisherigen Einlassungen – einen bestimmenden Einfluss aus der Politik im Umfeld des Polizeieinsatzes vom 30. September 2010 gegeben hat

 
Kein politischer Druck bei S21-Polizeieinsatz im Schlossgarten
Früherer Stuttgarter Polizeipräsident StumpfKein politischer Druck bei Einsatz

[16] Der ehemalige Stuttgarter Polizeipräsident Siegfried Stumpf hat erneut einen politischen Einfluss auf den Einsatz gegen Stuttgart-21-Gegner am 30. September 2010 bestritten und widerspricht damit einem Bericht des Innenministeriums, wonach Stefan Mappus den harten Kurs vorgegeben haben soll.

 
Stefan Mappus soll den harten Kurs angeordnet haben
Polizeieinsatz gegen S21-Gegner im SchlossgartenMappus soll Kurs vorgegeben haben

[11] Der Einsatz gegen Stuttgart-21-Gegner im September 2010 lief komplett aus dem Ruder. Hat sich der frühere CDU-Regierungschef Mappus als Scharfmacher betätigt? Für diesen hartnäckigen Verdacht seiner Gegner gibt es nun erstmals deutliche Hinweise aus der Polizeiführung.

 
Ministerium hat Hinweise auf Mappus Einflussnahme
S21-Polizeieinsatz im SchlossgartenHinweis auf Mappus' Einflussnahme

[14] Seit Jahren steht der Vorwurf im Raum, Stefan Mappus habe 2010 auf die Polizei eingewirkt, bei der Räumung des Schlossgartens besonders rigide vorzugehen. Nun soll es neue Beweise für eine solche Einflussnahme geben.

 
Dietrich spekuliert über vorzeitiges Bauende
Neubaustrecke Stuttgart–UlmSpekulation über früheres Bauende

[109] Auf den ersten Blick ist es eine gute Nachricht, die Projektsprecher Wolfgang Dietrich verkündet hat. Bei der Neubaustrecke von Wendlingen nach Ulm liege man unter dem Budget und könnte früher fertig werden als geplant. Die Prognose scheint gewagt.

 
Wird die Trasse schneller fertig?
Neubaustrecke Wedlingen-UlmWird die Trasse schneller fertig?

[58] Stuttgart-21-Projektsprecher Wolfgang Dietrich weiß Erfreuliches von der Neubaustrecke Wendlingen-Ulm zu berichten: Sie werde möglicherweise früher fertig als geplant und könnte sogar günstiger werden.

 
Behörde will  Klarheit über Turm
Stuttgart 21Behörde will Klarheit über Turm

[73] Das Regierungspräsidium empfiehlt, das Grundwassermanagement zu genehmigen. Es will aber Klarheit über die Gründung des Bahnhofsturms: Steht er auf Eisenbeton- oder Eichenholzpfählen?

 
Projektpartner vereinbaren Termine
Stuttgart 21Projektpartner vereinbaren Termine

[10] Jetzt gehe es um konstruktive Zusammenarbeit: mit diesem Tenor versieht das Stuttgart-21-Kommunikationsbüro die Ankündigung, dass sich die Projektpartner Bahn, Land, Stadt und Region vorzeitig auf die beiden Termine für die Sitzzungen des Lenkungskreises in diesem Jahr geeinigt haben.

 
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Schwierige Spurensuche im Untergrund
Stuttgart 21Forscher stoßen auf Probleme

[8] Die Wissenschaftler, die die Stuttgart-21-Arbeiten begleiten, stoßen auf Probleme mit der Bahn. Mitunter reagiert die Bahn nach Angaben der Forscher gar nicht mehr, wenn sie darum bitten, Zugang zu Material oder weiter gehenden Informationen zu erhalten.

 
Protest soll in  S-21-Schau
Öffentlichkeitsarbeit für Stuttgart 21Grüne: Protest in die S-21-Schau

[30] Die Fraktion der Grünen im Stuttgarter Gemeinderat mag sich mit der Stuttgart-21-Ausstellung im Rathaus in der bisherigen Form nicht abfinden: Sie fordert, dass auch der Protest gegen das Bahnprojekt abgebildet werden muss.

 
Parkschützern droht Streit mit den SSB
Stuttgart 21Gegnern droht Streit mit den SSB

[104] Die SSB werden in Folge der Bauarbeiten für Stuttgart 21 mehrere Monate auf die Verbindung zwischen der Staatsgalerie und den Haltestellen Hauptbahnhof und Charlottenplatz verzichten müssen. Dagegen wehren sich die Projektgegner. Doch eine neue Kampagne könnte nun selbst zum Streitfall werden.

 
Keine Einflussnahme durch Mappus Mails
Schwarzer S21-DonnerstagKeine Einflussnahme durch Mappus' Mails

[33] Kleiner Vorteil Mappus: Zumindest in seinen Mails gibt es keinen Hinweis darauf, dass er die Polizei zum harten Vorgehen gegen Stuttgart-21-Gegner angetrieben hat. Die Grünen bohren weiter.

 
 
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