15:54 Timoschenko zweifelt Wahlniederlage in Ukraine an »
Kiew - Streit um das Ergebnis der Präsidentenwahl in der Ukraine: Nach dem knappen Sieg des pro-russischen Oppositionsführers Viktor Janukowitsch will die pro-westliche Regierungschefin Julia Timoschenko ihre Niederlage vorerst nicht anerkennen. Timoschenko spricht von Wahlfälschung. Der internationale Druck auf Timoschenko wuchs aber, weil auch die EU und die USA die Abstimmung als fair und frei anerkannt hatten.
15:11 Kabinett beschließt mehr Truppen für Afghanistan »
Berlin - Das Bundeswehr-Kontingent in Afghanistan wird auf mehr als 5000 Soldaten aufgestockt. Dazu brachte das Kabinett ein neues Afghanistan-Mandat auf den Weg. Morgen berät darüber erstmals der Bundestag, so dass noch in diesem Monat entschieden werden kann. Wegen der schwarz-gelben Mehrheit ist die Zustimmung des Parlaments gesichert. Schwerpunkt des deutschen Einsatzes bleibt der Norden Afghanistans. Künftig sollen deutlich mehr Bundeswehr-Soldaten für die Ausbildung von afghanischer Polizei und Armee eingesetzt werden.
15:01 Ende des DFB-Streits »
Frankfurt/Main - Die DFB-Spitze und die sportliche Leitung der deutschen Fußball-Nationalmannschaft haben ihren Streit beigelegt. "Wir haben eine gemeinsame Linie gefunden bis zur WM", sagte Bundestrainer Joachim Löw in Frankfurt am Main. Die Gespräche über eine mögliche Vertragsverlängerung von Löw sollen erst nach der Weltmeisterschaft fortgesetzt werden. DFB-Präsident Theo Zwanziger sagte, dass Löw gemeinsam mit seinem Trainerteam und Manager Oliver Bierhoff die deutsche Auswahl bei der WM zum Erfolg führen soll.
14:53 EU-Kommission kann jetzt arbeiten »
Straßburg - Die EU-Kommission hat eine neue politische Führungsspitze. Das Europaparlament stimmte in Straßburg der Ernennung von 26 Kommissionsmitgliedern zu. Sie werden von dem bereits zuvor ernannten Kommissionspräsident José Manuel Barroso geführt. Zu ihnen gehört auch Baden-Württembergs Ministerpräsident Günther Oettinger. Er wird in der Kommission für Energie zuständig sein.
14:18 DFB legt Streit bei »
Frankfurt/Main - Der Streit zwischen der sportlichen Leitung der Nationalmannschaft und der DFB-Spitze ist beigelegt. "Wir haben eine gemeinsame Linie gefunden bis zur WM", sagte Bundestrainer Joachim Löw in Frankfurt am Main. Bei der Pressekonferenz waren auch DFB-Präsident Theo Zwanziger, DFB-Generalsekretär Wolfgang Niersbach und Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff dabei. Alle Beteiligten wollen sich nun ganz auf die Weltmeisterschaft in Südafrika konzentrieren.