Demokratie heuteWie wollen wir leben? Was hält uns als Gesellschaft zusammen?

Die Zeiten, da von oben „durchregiert“ werden konnte, sind vorbei. Und die Zeiten, da die Bürger auch jenseits der Wahlurne wieder mitmischen wollen, brechen an. Das zeigt der Blick auf nationale und internationale Entwicklungen, von Stuttgart 21 über die Occupy-Bewegung bis hin zum „Arabischen Frühling“. Was diese Aufbrüche für die Demokratie bedeuten, auf welchem theoretischen Fundament sie stehen, welche praktischen Chancen und Risiken sie bergen – das untersucht die Stuttgarter Zeitung in ihrer Debattenreihe „Politik und Gesellschaft“.

 
7 Sprüche für den Papierkorb
Debatte rund um WahlenSieben Sprüche für den Papierkorb

Politik ist uncool, es ändert sich ja doch nichts, das Internet ist viel demokratischer, jede Wahl nur eine Qual? Zum Abschluss unserer Serie löschen wir allerlei Müll.

 
Das Lotteriespiel der Politik
Demokratie im WandelLotteriespiel Politik

[5] Die beiden Volksparteien haben an Bindekraft verloren, die Parteienlandschaft ist unübersichtlich geworden: Der Bürger weiß nicht, zu welcher Koalition seine Stimme führen wird.

 
Was macht die Linke falsch?
SozialismusWas macht die Linke falsch?

[5] Nie war Kapitalismuskritik wertvoller als heute: Eigentlich müsste die europäische Linke als politischer Sieger aus der globalen Finanzkrise hervorgehen. Ihre Hoffnung auf eine bessere und gerechtere Gesellschaft hat sich noch lange nicht erledigt.

 
Wer hat Amerikas   Träume gestohlen?
Interview mit dem Pulitzer-Preisträger SmithWer hat Amerikas Träume gestohlen?

[1] „I have a Dream“ heißt die Rede, die der Bürgerrechtler Martin Luther King vor fünfzig Jahren gehalten hat. Barack Obama wird am Mittwoch an diesen historischen Moment erinnern. Wie es um das Land jenseits aller Symbolpolitik steht, erklärt der Pulitzer-Preisträger Hedrick Smith im Interview.

 
„Ich höre auf, aber ausgetrocknet bin ich nicht“
StZ-Interview mit Franz Müntefering„Ausgetrocknet bin ich nicht“

[1] Der frühere SPD-Vorsitzende und Vizekanzler Franz Müntefering verlässt den Bundestag. Zum Abschied äußert er große Sorge über das hohe Tempo in der Politik. Er fordert den Mut, Europa als langfristiges Thema wichtig zu nehmen und warnt vor Abgeordneten, die die Welt nur noch verwalten wollen.

 
Unsere Gurken leben noch
Debatte: Wie viel Bürokratie verträgt die Demokratie?Unsere Gurken leben noch

[1] Nicht nur in der EU: Seit vielen Jahren versprechen die Parteien, unnütze Bürokratie abzubauen. Doch der Teufel steckt hier im Detail – und auch im Selbstbewusstsein vieler Beamten.

 
Der rasende Kapitalismus
StZ-Serie Politik und GesellschaftDer rasende Kapitalismus

[1] Auf die Plätze, fertig, los: das Tempo, mit dem wir durchs Leben jagen müssen, droht uns aus der Bahn zu werfen. Dagegen regt sich zunehmend Widerstand.

 
Die Stunde der Intellektuellen
Briefwechsel zwischen Grass und BrandtDie Stunde der Intellektuellen

Politiker sind damit beschäftigt, sich im Sattel zu halten. Deshalb brauchen sie jemanden, der ihnen den Weg zeigt: Der jetzt vorliegende Briefwechsel von Günter Grass und Willy Brandt wirft ein Licht auf das Verhältnis von Geist und Macht.

 
Volkes Wahl oder Gottes Wille?
Demokratie in der KircheVolkes Wahl oder Gottes Wille?

Am 1. Mai beginnt in Hamburg der Evangelische Kirchentag – Anlass genug, um über die Frage nachzudenken, wie es die beiden großen Kirchen mit der Demokratie in den eigenen Reihen halten.

 
Der  Abschied von den Ideologien
Politik als BerufAbschied von den Ideologien

Max Weber hat 1919 zeitlose Gedanken über „Politik als Beruf“ festgehalten. Sein Essay verführt zur Frage, wie die Kanzlerin Angela Merkel und ihr Herausforderer Peer Steinbrück daran zu messen sind.

 
Die Geschichte bleibt offen
Machiavellis Streitschrift „Der Fürst“Die Geschichte bleibt offen

Niccoló Machiavelli wird immer gern zitiert. Aber nur wenige erkennen, wie radikal seine Auffassung von politischer Veränderung bis heute sein kann.

 
Mehrheit ist nicht gleich Wahrheit
BürgerbeteiligungMehrheit ist nicht gleich Wahrheit

[43] Die Art, wie Großprojekte wie die Elbphilharmonie in Hamburg, der Berliner Großflughafen BER oder Stuttgart 21 von der Politik abgesegnet werden, schwächt die Demokratie.

 
Die Deutschen sind einfach zu deutsch
StZ-Reihe Politik und GesellschaftWas Merkel falsch macht

[1] Der britische Schriftsteller John Lanchester nimmt in seinem neuen Buch zur Finanzkrise unbequeme Positionen ein. Auch Merkels europapolitischer Kurs wird kritisiert.

 
„Wir brauchen einen kulturellen Wandel“
Interview mit Gesine Schwan„Wir brauchen einen kulturellen Wandel“

[1] Sie ist keine Stubengelehrte, sondern eine Intellektuelle, die sich einmischt: Die Politikwissenschaftlerin Gesine Schwan, die in Stuttgart mit dem Erich-Fromm-Preis ausgezeichnet wird, erklärt, warum Solidarität das Gebot der Stunde ist.

 
Wohin treibt der   Volkswille?
Ein Plädoyer für die ParteienWohin treibt der Volkswille?

[5] Italien hat Beppe Grillo, wir haben die Piraten: Auch wenn die etablierte Parteiendemokratie in der Krise steckt, brauchen wir die Parteien. Ein Plädoyer von Werner Birkenmaier.

 
Brüssel, das  nützliche Feindbild
Demokratie-ReiheBrüssel, das nützliche Feindbild

[1] EU und Demokratie gelten vielen praktisch als Gegensatzpaare – die Europäische Union kann aber nur so demokratisch sein, wie wir sie machen. Es gibt noch viel zu tun, schreibt StZ-Korrespondent in Brüssel, Christopher Ziedler.

 
45 Fotos
Das Ländle ist ein Demokratielabor
Bürgerbewegung in Baden-WürttembergDas Ländle ist ein Demokratielabor

[64] Sich regen bringt Segen, nicht nur bei Stuttgart 21: Nirgendwo sonst in Deutschland hat sich in den vergangen Jahren so viel bewegt wie in Baden-Württemberg.

 
In Athen hat wirklich das Volk regiert
Interview mit Althistoriker MeierIn Athen hat das Volk regiert

[1] Praktisch jeder Bürger war im alten Griechenland Politikexperte. Als Vorbild für moderne Gesellschaften taugt die attische Verfassung dennoch kaum, meint der Historiker Christian Meier.

 
„Viele Menschen sind sehr enttäuscht“
Interview mit Jörg Armbruster„Islamisierung ist im vollen Gange“

[4] Der bisherige ARD-Korrespondent in Kairo, Jörg Armbruster, bilanziert im Interview die Folgen des Arabischen Frühlings: In Tunesien wird das liberale Kulturleben „gesäubert“, viele Demonstranten sind enttäuscht – und auch Frauen machen sich Sorgen.

 
Von „Grundgesetz“ bis „Occupy“
Ein Alphabet der Demokratie-DebatteVon „Grundgesetz“ bis „Occupy“

[3] Wir müssen nachdenken über Politik – die Verhältnisse, so empfinden es viele, schreien danach. In der Kolumne „Demokratie!“ soll ein kurzes und knappes Alphabet der aktuellen Debatte entwickelt werden.