Demokratie heuteWie wollen wir leben? Was hält uns als Gesellschaft zusammen?

Die Zeiten, da von oben „durchregiert“ werden konnte, sind vorbei. Und die Zeiten, da die Bürger auch jenseits der Wahlurne wieder mitmischen wollen, brechen an. Das zeigt der Blick auf nationale und internationale Entwicklungen, von Stuttgart 21 über die Occupy-Bewegung bis hin zum „Arabischen Frühling“. Was diese Aufbrüche für die Demokratie bedeuten, auf welchem theoretischen Fundament sie stehen, welche praktischen Chancen und Risiken sie bergen – das untersucht die Stuttgarter Zeitung in ihrer Debattenreihe „Politik und Gesellschaft“.

 
Die Stunde der Intellektuellen
Briefwechsel zwischen Grass und BrandtDie Stunde der Intellektuellen

Politiker sind damit beschäftigt, sich im Sattel zu halten. Deshalb brauchen sie jemanden, der ihnen den Weg zeigt: Der jetzt vorliegende Briefwechsel von Günter Grass und Willy Brandt wirft ein Licht auf das Verhältnis von Geist und Macht.

 
Volkes Wahl oder Gottes Wille?
Demokratie in der KircheVolkes Wahl oder Gottes Wille?

Am 1. Mai beginnt in Hamburg der Evangelische Kirchentag – Anlass genug, um über die Frage nachzudenken, wie es die beiden großen Kirchen mit der Demokratie in den eigenen Reihen halten.

 
Der  Abschied von den Ideologien
Politik als BerufAbschied von den Ideologien

Max Weber hat 1919 zeitlose Gedanken über „Politik als Beruf“ festgehalten. Sein Essay verführt zur Frage, wie die Kanzlerin Angela Merkel und ihr Herausforderer Peer Steinbrück daran zu messen sind.

 
Die Geschichte bleibt offen
Machiavellis Streitschrift „Der Fürst“Die Geschichte bleibt offen

Niccoló Machiavelli wird immer gern zitiert. Aber nur wenige erkennen, wie radikal seine Auffassung von politischer Veränderung bis heute sein kann.

 
Mehrheit ist nicht gleich Wahrheit
BürgerbeteiligungMehrheit ist nicht gleich Wahrheit

[43] Die Art, wie Großprojekte wie die Elbphilharmonie in Hamburg, der Berliner Großflughafen BER oder Stuttgart 21 von der Politik abgesegnet werden, schwächt die Demokratie.

 
Die Deutschen sind einfach zu deutsch
StZ-Reihe Politik und GesellschaftWas Merkel falsch macht

[1] Der britische Schriftsteller John Lanchester nimmt in seinem neuen Buch zur Finanzkrise unbequeme Positionen ein. Auch Merkels europapolitischer Kurs wird kritisiert.

 
„Wir brauchen einen kulturellen Wandel“
Interview mit Gesine Schwan„Wir brauchen einen kulturellen Wandel“

[1] Sie ist keine Stubengelehrte, sondern eine Intellektuelle, die sich einmischt: Die Politikwissenschaftlerin Gesine Schwan, die in Stuttgart mit dem Erich-Fromm-Preis ausgezeichnet wird, erklärt, warum Solidarität das Gebot der Stunde ist.

 
Wohin treibt der   Volkswille?
Ein Plädoyer für die ParteienWohin treibt der Volkswille?

[5] Italien hat Beppe Grillo, wir haben die Piraten: Auch wenn die etablierte Parteiendemokratie in der Krise steckt, brauchen wir die Parteien. Ein Plädoyer von Werner Birkenmaier.

 
Brüssel, das  nützliche Feindbild
Demokratie-ReiheBrüssel, das nützliche Feindbild

[1] EU und Demokratie gelten vielen praktisch als Gegensatzpaare – die Europäische Union kann aber nur so demokratisch sein, wie wir sie machen. Es gibt noch viel zu tun, schreibt StZ-Korrespondent in Brüssel, Christopher Ziedler.

 
45 Fotos
Das Ländle ist ein Demokratielabor
Bürgerbewegung in Baden-WürttembergDas Ländle ist ein Demokratielabor

[64] Sich regen bringt Segen, nicht nur bei Stuttgart 21: Nirgendwo sonst in Deutschland hat sich in den vergangen Jahren so viel bewegt wie in Baden-Württemberg.