Einkaufszentrum in Stuttgart Das Gerber ist eröffnet

Die ersten Shoppingfreunde erkunden seit Dienstagmorgen das neue Einkaufszentrum Das Gerber in Stuttgart-Mitte. Ob's eine lange Warteschlange gegeben hat?

Das Gerber ist seit Dienstagmorgen auch für die Allgemeinheit geöffnet. Pünktlich um neun Uhr ... Foto: Kathrin Thimme 27 Bilder
Das Gerber ist seit Dienstagmorgen auch für die Allgemeinheit geöffnet. Pünktlich um neun Uhr ...Foto: Kathrin Thimme

Stuttgart - Am Dienstagmorgen hat Das Gerber seine Pforten für die Allgemeinheit geöffnet. Seit 9.30 Uhr können die Besucher das neue Center besichtigen. Die Geschäfte bieten Eröffnungsangebote und Gewinnspiele.

Noch bevor das Gerber seine Türen für die Öffentlichkeit öffnete, gab es einen offiziellen Teil -  unter anderem mit dem Centermanager Oliver Grünwald und der aus Stuttgart stammenden Schauspielerin Natalia Wörner, die bereits am Vortag im Gerber zu Gast gewesen war und am Dienstagmorgen das rote Band zerschnitten hatte. Und auch der göttliche Segen für den weltlichen Konsumtempel wurde erteilt. 

Zunächst sah es so aus, als würde die Eröffnung auf wenig Interesse in der Öffentlichkeit stoßen. Anders als etwa bei der Präsentation der neuesten iPhone-Modelle konnte von einer Warteschlange vor dem Gerber keine Rede sein.

Mit Einsetzen der Musik einer Band vor dem Eingang an der Ecke Sophien- und Marienstrasse um 8.30 wurde die Menschentraube jedoch zunehmend größer. Auch die Fünftklässler des Karls-Gymnasiums sangen dem Gerber ein Ständchen.

Das erste von zwei neuen Shoppingcentern, die diesen Herbst in Stuttgart eröffnen, hatte am Montag mit Promi-Gästen ein sogenanntes Pre-Opening gefeiert. Bilder von diesem Event sowie vom ersten Gerber-Tag für die Allgemeinheit zeigen wir in unserer Bilderstrecke.

 

Die ersten Besucher schauen sich das Gerber an

Der offizielle Part der Eröffnung des Gerber am Dienstag

Eine halbe Stunde vor der Eröffnung des Gerbers herrscht noch wenig Andrang

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7 KommentareKommentar schreiben

Die armen Menschen: Die gehen doch tatsächlich ins Gerber und das heute sogar in Massen- wie ich heute selbst feststellen konnte. Gut, viele haben einfach mal geschaut, andere haben sich auch das eine oder andere Schnäppchen nicht entgehen lassen. Das Gerber wird ein Erfolg werden. Nicht für die griesgrämigen S21-Gegner und ähnliche Prediger gegen den Konsum, sondern für kaufkräftige Jugendliche und junge Erwachsene. Da hilft alles Lamentieren nicht. Es nimmt auch den etablierten Geschäften auf der Königstraße nicht viel Kundschaft weg, weil es solche Läden dort einfach nicht gibt. Schon vor dem Gerber hatte sich das Quartier zu einem Zentrum für junge Mode entwickelt. Das sieht man natürlich nur, wenn man offenen Auges durch die Stadt geht.

Nach all dem was in den letzten Jahren geschehen ist, ...: ... nach all der Willkür und der Gewalt gegen den Bürger, meidet man Stuttgart. Wer etwas auf sich hält und obendrein noch mit Haltung und Anstand bestückt ist, der kauft nicht in Stuttgart. Die einfachen Dinge des Lebens kann man sehr gut in Esslingen kaufen. Sehr schöne Altstadt, macht einfach immer wieder Spass. Wenn man mal richtig shoppen gehen will, dann geht es nach München, Köln, Berlin oder Straßburg. Aber Stuttgart, nein danke. Stuttgart betrete ich nur noch zum Demonstrieren.

Gerber: Hab's mir heute angeschaut und bin enttäuscht. Langweilig, nix Besonderes, zudem extrem stickige Luft. Von außen schöner als von innen. Brauch ich nicht.

SSB: Kommerz vor Kommunikation: Vielleicht ist es ein Nebenkriegsschauplatz. Sogar unter der Erde. Und ein ziemlich überflüssiger. In den Stadtbahnen der SSB wird bei der Haltestellen-Ankündigung neuerdings nicht mehr "Rotebühlplatz - Stadtmitte" durchgesagt, sondern nach dem "Rotebühlplatz" der Name des neuen Konsumtempels genannt. Die wichtige Information, dass hier zum gleichnamigen S-Bahnhof "Stadtmitte" umgestiegen werden kann, ist damit im wahrsten Sinne des Wortes verkauft worden - ein Beispiel, wie Fahrgastinformation nicht aussehen sollte. Außerdem ist es gerade für Gelegenheitsfahrer verwirrend, wenn auf den Netzplänen ein anderer Name steht als der, der dann durchgesagt wird. Liebe SSB, bitte stellt eure Kommunikation wieder über den Kommerz - bestimmt ist für diese Durchsage Geld geflossen?

Herr Klein, Sie schreiben von der Sozialstation im Schwäbischen Elternhaus....: ..... Ja wo kauft man den ein als ein schwäbisch sozialisierter ? Beim Lidl, beim Aldi bei C und A ? Iregndwo muß auch ein schwäbisch sozialstationierter sein Zeugs einkaufen.

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