Stuttgart 21 Netzumstellung ist für SSB große Herausforderung

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Stadtbahnfahrgäste bekommen die Auswirkungen von Stuttgart 21 zu spüren. Von Mai 2016 an ist die Strecke zwischen Staatsgalerie und Charlottenplatz für 15 Monate gesperrt. Die SSB richten Umleitungen und zusätzliche Pendellinien ein.

Noch existiert der Neubau der Stadtbahnhaltestelle Staatsgalerie nur als Illustration. Bis er Wirklichkeit wird, müssen sich Fahrgäste auf Umwege einstellen. Foto: Ingenhoven Architekten
Noch existiert der Neubau der Stadtbahnhaltestelle Staatsgalerie nur als Illustration. Bis er Wirklichkeit wird, müssen sich Fahrgäste auf Umwege einstellen.Foto: Ingenhoven Architekten

Stuttgart - „Netz 2016“ nennen die Stuttgarter Straßenbahnen (SSB) das Konzept, mit dem sie auf die durch Stuttgart 21 verursachte Unterbrechung der Strecke zwischen Staatsgalerie und Charlottenplatz reagiert. Vom 17. Mai 2016 bis 19. August 2017 fahren auf diesem Abschnitt die dort sonst verkehrenden Stadtbahnlinien U 1, U 2 und U 4 nicht. Das Nahverkehrsunternehmen plant Umleitungen und zusätzliche Pendellinien.

SSB-Chef spricht von Riesenherausforderung

„Das ist für uns eine Riesenherausforderung“, sagte SSB-Chef Wolfgang Arnold, der die Pläne im Rathaus vorstellte. Von den Änderungen seien zehn Prozent aller Stadtbahnpassagiere betroffen. In absoluten Zahlen: Für gut 38 000 SSB-Fahrgäste ändert sich bei ihrem täglichen Weg etwas. An der Station Hauptbahnhof erwartet Arnold eine Zunahme der täglichen Umsteiger von rund 75 000 auf mehr als 106 000. Um die Ströme bewältigen zu können, wird der dortige Mittelbahnsteig entrümpelt.

Im Dezember will Arnold den Aufsichtsrat der SSB über eine Informationskampagne unterrichten, mit der die Fahrgäste auf die Veränderungen eingestellt werden. Unter anderem sollen auf den Haltestellen SSB-Mitarbeiter „zur Fahrgastlenkung“ eingesetzt werden.

Umleitungen und kurze Pendellinien

Keine Auswirkungen hat der Neubau der Haltestelle, der Platz für Stuttgart-21-Tunnel schafft, in dieser ersten Phase auf die Linien U 9 und U 14, die planmäßig auch an der Staatsgalerie halten. Die U 1 zwischen Fellbach und Vaihingen fährt während der Umbauphase einen Umweg über den Hauptbahnhof und den Berliner Platz. Die Züge sind vier Minuten länger unterwegs als auf der direkten Route via Charlottenplatz. Fahrgäste aus dem Stuttgarter Süden, die aber zu diesem zentralen Knotenpunkt wollen, müssen auf die Linie U 21 umsteigen, die zwischen Südheimer Platz und Charlottenplatz pendelt.

Die U 2 zwischen Neugereut und Botnang fährt ebenfalls über Hauptbahnhof und nicht via Rotebühlplatz. Hier gewinnen die Fahrgäste eine Minute. Die U 4 endet von Untertürkheim kommend bereits am   Neckartor. Die eigentliche U-4-Endhaltestelle Hölderlinplatz wird von der neuen Linie U 24 erschlossen, die von dort zum Charlottenplatz und zurück fährt. Auch auf die U 11, die bei Großveranstaltungen im Neckarpark verkehrt, hat die Sperrung Auswirkungen. Sie fährt vom Charlottenplatz via Rotebühlplatz und Bahnhof zum Veranstaltungsgelände.

Lob von vielen Stadträten

Das Konzept zeige, wie leistungsfähig die SSB seien, befand CDU-Stadtrat Philipp Hill. Die Unkenrufe von S-21-Gegnern, der Eingriff führe zu einem Zusammenbruch des Nahverkehrs, hätten sich nicht bewahrheitet. Das habe nie jemand behauptet, konterte Gangolf Stocker (SÖS-Linke-Plus), der sich offensichtlich angesprochen fühlte. Das Urgestein der S-21-Kritiker erkannte in dem Konzept einen Beitrag „zur Förderung der Volksgesundheit“, da vielen Fahrgästen zusätzliche Fußwege zugemutet würden. Gabriele Munk (Grüne) nahm den Ball auf und forderte, die Fußwegverbindung zwischen Staatsgalerie und Charlottenplatz zu verbessern, etwa durch eine Bevorrechtigung der Passanten an Ampeln. Martin Körner (SPD) unterstrich die sich bietende Chance, dass die Staatsgalerie nicht länger als „die hässlichste Stadtbahnhaltestelle Stuttgarts“ ihr Dasein fristen muss und mahnte eine Einbindung in die von der Stadt geplanten Neugestaltung der Willy-Brandt-Straße an.

Für die Fahrgäste ändert sich am 17. Mai nicht nur die Stadtbahnführung. Zeitgleich geht auch der neue U-12-Ast nach Dürrlewang in Betrieb. Außerdem wollen die SSB den Fahrplanwechsel statt im Dezember erst im Mai vollziehen. Der Betriebsrat hat dazu eine Einigungsstelle angerufen. „Ein Fahrplan, über dem 2014/2015 steht, kann nicht so einfach bis 2016 weitergelten“, sagt Betriebsratsvorsitzender Klaus Felsmann.

Das „Netz 2016“ geht am 19. August 2017 ins „Netz 2017“ über, wenn die Verbindung Staatsgalerie-Hauptbahnhof gekappt wird. Wie lange dieser neuerliche, noch nicht konkretisierte Interimszustand anhält, vermochte Arnold nicht zu sagen. Man arbeite an der Optimierung der Baupläne.

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Kurzticket: und weil die Unterbrechungen alleine schon nicht reichen, werden die Kunden auch noch um da Kurzticket vom Neckartor bis zum Charlottenplatz betrogen. Oder gibt es künftig am Automaten ein S21 Kurzticket-Spezial, mit 3 Extrastopps via Hbf?

Die Masche mal wieder schlechthin, welche die PR-Seite hier anwendet: Versuch vom eigentlichen Problem, wie hier der Stadtbahnsperrung, abzulenken. Die gleichen Leute sind aber dann die ersten, welche kritisieren, wenn tatsächlich vom Thema abgekommen wird, nur weil es ihnen nicht paßt. ... Nicht die Philosophie eines Herrn Mark Braun interessiert hier, sondern das Problem der Stadtbürger, denen man ab Mai 2016 die unproblematische Benutzung der Stadtbahn beschneiden will. Und wenn die SSB ihren Plan durchzieht, wird es in der Klettpassage zu lebensgefährlichen Überlastungen in den Spitzenzeiten kommen, wo Duisburg grüßen läßt. Von den zu erwartenden chaotischen Zuständen am Berliner Platz ganz zu schweigen. ... Ich kann nur wiederholen: Die SSB muß unbedingt eine provisorische oberirdische Überführung mindestens einer Stadtbahnlinie von der Staatsgalerie über die Kreuzung zum Charlottenplatz schaffen. Alles andere, ist eine Zumutung für den Fahrgast. --- Oben bleiben!

SSB ein voller Erfolg: Wie schon erwähnt Hausfrau Müller: es wäre doch gut, wenn Nörgler und Jammerer in Zukunft auf andere Verkehrsmittel ausweichen würden. Das wäre für sie am besten, aber auch für die Bevölkerung, die gern auf solche Grantler verzichten kann. Die Bevölkerung jedenfalls hält unerschütterlich an unseren Verkehrsunternehmen fest: die Fahrgastzahl ist wieder mal um 3,4 Prozent gestiegen, da kommt es auf die 50 Wutbürger nun wirklich nicht an.

Nicht vorhandene Konkurrenz...: Tsts, kein Wunder denn: WELCHE Alternative zur SSB gibt es denn ??

Alternativen: Auto, Fahrrad, zu Fuß gehen, Roller fahren, undsoweiter, undsofort.

Nicht nur verharmlosen, nein nun auch noch Ignoranz gegenüber der Lebensgefahr, welche sich die in der Klettpassage künftig umsteigenden Fahrgäste aussetzen müssen. Was für ein toller Erfolg soll das denn bei der SSB sein, wenn sie zu den wegen dem gesperrten Aufgang von der S-Bahn zu den DB-Bahnsteigen zusätzlich hinzukommenden Umsteiger für eine völlige Überlastung bis hin zu einer gefährlichen Überfüllung der Klettpassage durch die Umleitung eines stark befahrenen Hauptastes sorgt? Offensichtlich muß erst mal wie in Duisburg was Größeres passieren, daß man einsichtig wird, daß das mit der Umleitung so nicht klappen wird. ... So, so, wenn's einem nicht paßt, ... genau das sind die dummen Sprüche unserer Vorfahren gewesen, die, genausowenig wie es heute PP tut, sachlich auf die Probleme eingehen wollten. Basta-Denken ist immer das Einfachste, gell? --- Oben bleiben!

Eingebildete Lebensgefahr: das interessante hier ist wohl, dass Gisela Müller (aka "Team Wikireal") hier offenbart, dass das Konzept, die Personenstrom- und Brandschutz-Kapazitäten nach dem tatsächlichen Aufkommen zu bemessen wohl durchaus bekannt ist, obwohl im Zusammenhang mit dem S21-Tiefbahnhof stattdessen stets abgestritten wurde, dass dies üblich (und sinnvoll) ist. Denn wenn die die Klettpassage nun (angeblich) überlastet sein soll, weil die Zahl der Umsteiger ansteigt, dann war sie offenbar in ihren Augen nach den (utopischen) Anforderungen die an den Tiefbahnhof gestellt werden stets zu gering dimensioniert. Allein war das bislang nie ein Thema, bis ein Zusammenhang mit S21 hergestellt werden konnte.

Sie irrten: Ihre (aka "Team Bitzer-Bahn") These von einer "eingebildeten Lebensgefahr" ist frei erfunden, denn die Klettpassage ist schon heute völlig überlastet. Danke für die Bestätigung, dass der Ausbau der Stadt- und SBahn dringlicher ist, als ein völlig unnötiges Prestigprojekt für die CDU und Herrn Ingenhoven.

"Team Bitzer-Bahn": Den Begriff kannte ich noch nicht. Haben Sie den erfunden? __________________________________________________________________________________________ Sie behaupten dann, die Klett-Passage sei "schon heute völlig überlastet". Warum liest man darüber nichts? Haben Sie das auch frei erfunden? Oder haben Sie diese Einbildung unkritisch von Frau Müller, die sich in der Vergangenheit selbst als Teil eines "Team Wikireal" bezeichnete, übernommen? _____________________________________________________________________________________ Vielleicht sind zur Versachlichung noch folgende Hinweise auf Zeitungsartikel aus dem Herbst letzten Jahres hilfreich: "„Die neue Wegeführung hat so funktioniert, wie wir uns das vorgestellt haben“, zeigte sich Bahnsprecher Martin Schmolke mit dem Konzept zufrieden. Durch die auf den Boden geklebten Fußspuren hätten deutlich mehr Fahrgäste als üblich den Weg über den Nordausgang gewählt. Auch in der Klettpassage seien durch den Einsatz von S-Bahn-Piktogrammen und großer Max-Maulwurf-Banner kaum sich kreuzende Fußgängerströme zu beobachten gewesen." Berichte, dass sich dies nach Ende der Ferienzeit anders verhielt, sind mir nicht bekannt. Darüber hinaus wurde die Klettpassage kurz darauf weiter entlastet: "War der Weg durch den Untergrund der Klett-Passage bisher die einzige Möglichkeit, von der Königstraße zum Stuttgarter Hauptbahnhof zu gelangen, können Passanten von November an auch ebenerdig die Schillerstraße queren." (Siehe http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.stuttgart-21-chaos-im-hauptbahnhof-bleibt-aus.1cbb52c0-0802-43e1-b8e0-d4d6951ed941.html und http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.hauptbahnhof-stuttgart-klett-passage-bekommt-konkurrenz.a8cbf4bd-71d7-4ba2-925d-c094791b7816.html)

Hinweise: "ein Bahnsprecher zeigte sich zufrieden" .. wow, na dann muss es ja stimmen. Ich meine Bahnsprecher zeigen sich in Stuttgart ja mit vielem zufrieden: z.B. Pünktlichkeit der S-Bahn, Verlässlichkeit der Aufzüge und Rolltreppen, Sauberkeit der Haltestellen und natürlich dem Preisniveau der Tickets. Armer Herr Ostermann, haben Sie denn nicht mehr zu bieten als solche Schenkelklopfer? Im übrigen muss nicht der Bahnsprecher zufrieden sein, sondern die Bahnkunden. Und da gibt es eben in der Realität ein komplett Gegensätzliches Bild zu Ihrer Traumwelt.

Sie haben meine Fragen nicht beantwortet, insbesondere diese nicht: Sie behaupten dann, die Klett-Passage sei "schon heute völlig überlastet". Warum liest man darüber nichts? Haben Sie das auch frei erfunden?

Lesen? Erleben..: im Gegensatz zu Ihnen muss ich davon nicht in der Zeitung lesen, ich erlebe das täglich in dem ich S- und Stadtbahn benutze. Die Bahn und die VVS feiern sich ja für dieses Chaos (sie nennen das Rekordfahrgastzahlen, ich nenne das Zwangskunden für die das Auto noch schlimmer ist) in regelmäßigen Abständen immer gerne selbst. Aus dieser Ecke ist nun wirklich keine seriöse Aussage zu dieser unerträglichen Situation zu erwarten. Und diese Zustände kann Ihnen praktisch jeder Fahrgast genauso schildern. Wenn ich diese Rekordzahlen also ernst nehme, bestätigt das wohl eher mich, als Ihre haltlosen Behauptungen.

Ich würde es eher auf was anderes zurückführen: man liest nichts darüber, weil das nur die Meinung einer kleinen, dauernd nörgelnden Minderheit ist. Es ging im übrigen nicht um die Auslastung der Bahnen, sondern um ein eingebildete Überlastung der Klett-Passage, obwohl doch diese seit einem Jahr durch den Überweg über die Schillerstraße entlastet wird.

Auslastung: seltsame Sichtweise, dass es zwischen der Auslastung der Bahnen und der Überlastung der Klett-Passage keinen Zusammenhang geben soll. Inwiefern der Übergang auf der Schillerstrasse das Chaos im Bereich der S-Bahn und Stadtbahnbahnsteige entlasten könnte, wird wohl Ihr Geheimnis bleiben. Oder haben Sie das mal wieder frei erfunden? Es ist im übrigen ein ganz schlechter Stil, wenn man mangels Argumente Andere ständig als "nörgelnde Minderheit" bezeichnen muss.

Vielleicht: schauen Sie sich wenigstens mal eine Plan der Klett-Passage an, wenn Sie schon selbst nicht daran vorbeikommen?

War Herr Ostermann überhaupt schon mal einen Tag lang in der Stuttgarter Klettpassage und hat sich das Treiben dort speziell in den Hauptverkehrszeiten mal angeschaut? Ich denke eher nicht. Denn sonst würde er sich nicht ständig nur auf Zeitungsberichte berufen. Herr Ostermann schildert hier graue Theorie, die Praxis hat er aber zu keiner Zeit selbst beobachtet. ... Realität ist, daß der Aufgang von der S-Bahn zu den DB-Bahnsteiggleisen gesperrt ist und daß die Leute beim Umstieg von der S-Bahn zur U-Bahn und umgekehrt alle über die Klettpassage müssen. Realität ist auch, daß die Bahn anhand der Fußspuren und Wegweiser die Wege entsprechend entflochten haben. Das geht aber bei den Fahrgästen der umgeleiteten Stadtbahnen so nicht mehr. Da diese mit Fahrziel Charlottenplatz umsteigen müssen, belasten sie zusätzlich zu den S-Bahn-Umsteiger die Klettpassage im erheblichen Maße. Die Belastung wird bis hin zur Überfüllung enorm sein, was eben u. U. lebensgefährlich werden kann. ... Die langatmige Theorie eines Herrn Ostermann kann man getrost in die Tonne treten, da sie mit der Realität nicht im entferntesten was zu tun hat. --- Oben bleiben!

Da bin ich sicher nicht der einzige: der bei aller Vorsicht Zeitungsberichten doch etwas mehr Vertrauten entgegenbringt als notorisch nörgelnden S21-Gegnern...

Kleiner Tip: Sie sollten sich an Fakten halten, die -sofern nicht veröffentlicht - eben selbst eruiert, ja gegebenenfalls selbst beobachtet werden müssen. Nicht nur an Presseveröffentlichungen. Sie wissen doch sicher: Langdauernde Ärgernisse sind in "schnelllebigen Zeiten " keine Meldungen, erst recht keine Headlines mehr wert. Was die Existenz derselben aber nicht widerlegt.

Richtig: die Gegnerschaft lebt davon, immer und immer wieder vorzutragen, dass das, für das es keine Anhaltspunkte gibt, trotzdem sein könnte.

Im übrigen gibt es ja Presseveröffentlichungen dazu: die legen nur alle das Gegenteil von dem dar, was Spitzer und Müller behaupten. So konnte man vor kurzem unter der Überschrift "Klett-Passage wird abgehängt" lesen: "[Stadtplanerin] Zur Brügge hat sich auch zur Zukunft der 1976 eingeweihten und von 300 000 Personen täglich frequentierten Klett-Einkaufspassage geäußert. Deren Funktion als Zubringer und Einkaufszentrum wird geschwächt, wenn man ebenerdig von der Königstraße zum Bahnhofsgebäude über die Schillerstraße und von den Regional- und Fernbahnsteigen direkt zu den unterirdischen Nahverkehrshaltepunkten gelangt sowie im Bonatzbau auf zwei Etagen „Reisendenbedarf“ kaufen kann." -- Wäre die Klettpassage heute "überlastet", so hätte doch eine solche weitere Entlastung begrüßt werden müssen, oder nicht?

Sie haben wohl: Einzelhandels- mit Personenstromproblemen verwechselt ? Oder warum wird von "geschwächt " und nicht von " entlastet " geschrieben ? Und von Einkaufspassage ? Das erklärt hinreichend auch Ihren obigen Post: Wo nach dem Falschen gesucht wird, findet man natürlich auch nichts.Noch nicht mal " Anhaltspunkte ". Aber gleich Anderen diesselben Fehler zu unterstellen,taugt medial scheints doch zur fragwürdigen Unterstellung von - Achtung ! Inhaltsleeres Unwort ! - "Verschwörungstheorien.

Aha: wenn ich versuche, einen Sinn in Ihr Geschreibsel reinzubringen, dann komme ich zu dem Schluss, dass Sie der Ansicht sind, der Einzelhandel würde blühen, wenn die Passage an der er liegt "überlastet" ist, und das eine Städteplanerin deswegen eine solche Überlastung als Dauerzustand gerne sähe? --- Ich kann aber unabhängig davon Ihre Frage beantworten: es wird von "geschwächt" statt von "überlastet" geschrieben, weil die Passage derzeit eben noch nicht sonderlich belastet ist. Daher stellt eine Minderung der Frequentierung keine Entlastung dar, weil keine nennenswerte Belastung existiert. Es stellt dagegen eine Schwächung dar, weil eine Minderung der Frequenz keine Verschiebung in den optimalen Leistungsbereich bewirkt, sondern eine weitere Minderauslastung.

Verschiedene Herangehensweisen...: da gibt es Menschen die in ihrer Freizeit sich hier mit den Leserbeiträgen beschäftigen, sie analysieren akribisch, so wie sie es gelernt haben, es vergehen Jahre ... ----------------------------------------------------------------------------------------------------------- In der Zwischenzeit gibt es Analysesoftware auf dem Markt die verhältnismäßig akkurat in der Lage sind Texte reellen Personen zuzuordnen, man nehme eine Veröffentlichung bei der man sehr sicher ist wer der Autor ist, als Master und schon wird man egal wie sich die Personen hier nennen im Fall der Fälle Treffer bekommen... man könnte sogar mit großer Wahrscheinlichkeit voraussagen wer wann wie kommentiert... denn überraschendes gibt es hier sehr sehr wenig... ----------------------------------------------------------------------------------------------------------- Trotz dem Kenntnisstand und des Wissens dieser Möglichkeiten, würde ich diese hier und anderswo nicht einsetzen, warum? -------------------------------------------------------------------------------------------------------- Das Ergebnis würde mich sicher nicht fröhlicher machen und für was soll man das Wissen verwenden, mir fallen hierzu nur schlechte Erfahrungen aus unserer Geschichte dazu ein...

So was wie von PP geschriebenem Beitrag war von der PR-Seite der DB wohl zu erwarten: Komplimente für eine vorhersehbare lebensgefährliche Überlastung der Klettpassage durch die Doppelbelastung der Umsteiger der umgeleiteten Stadtbahnen sowie der der S-Bahnen, seit der Aufgang zu den DB-Bahnsteigen gesperrt ist (Duisburg läßt grüßen). Für wie dumm will denn die Bahn-PR, vertreten z. B. durch PP, die Bürger in Stuttgart noch weiter verkaufen? Reicht es nicht, daß bei der S-Bahn täglich und nicht abreißend Störungen im Betriebsverlauf auftreten? Reicht es nicht, daß bei der Umleitung von 5 Stadtbahnlinien sowie einer vorgesehenen Wende einer U4 mitten auf der zweigleisigen U-Bahn-Hauptstrecke enorme Verspätungen vorprogrammiert sind? ... Liebe SSB, ich wiederhole hier nochmals: Überlegt Euch das mit der Umleitung, zieht wenigstens eine Linie oberirdisch über den Gebhard-Mayer-Platz um eine Entschärfung dieser irrsinnigen Stadtbahnumleitung zu erreichen. ... Armseelig, wenn hier ein PP in der Stadt für das Auto wieder Partei ergreift, nur weil es Menschen gibt (und die wird es im Zusammenhang mit der Alterspyramide immer mehr geben) nicht mehr so gut zu Fuß sind. Mich beruhigt kolossal, daß auch ein PP in ein Alter gerät, wo die Altersgebrechen so enorm sind, daß er selbst nicht mehr wird Autofahren können, so daß er entweder auf ÖVPN angewiesen sein wird oder zu Hause bleiben muß. --- Oben bleiben!

Beste Lösung: Man kann der SSB nur Komplimente machen, wie sie es trotz Umbaumaßnahmen schafft, alle Verbindungen aufrecht zu erhalten. Es ist vorbildlich, wie hier die SSB dafür sorgt, dass ihre Kunden auch weiterhin ihre Ziele erreichen. ____________ Wer sich jedoch schon wegen Umsteigens oder ein paar Schritte mehr aufregt, sollte am besten in Zukunft auf das Auto oder Fahrrad umsteigen oder gleich alles zu Fuß gehen. Das wäre für alle Beteiligten die beste Lösung.

So was wie von PP geschriebenem Beitrag war von der PR-Seite der DB wohl zu erwarten: : Sagen sie mal Frau Müller, glauben sie allen Ernstes das sie eine PR Abteilung mit diesem Forum und deren Beiträge beschäftigt und sich hier auch noch bemüht sich mit den paar Hansel die sich S 21 Gegner nennen auseinander zu setzen ? +++ Bei allem Respekt, sie überschätzen sich gewaltig, denn es interessiert keine Mensch bei der Bahn was hier und von wem auch immer ( auch Befürworter) geschrieben wird ! +++ Sie sollten sich einfach nicht so wichtig nehmen...

Na wenns die Bahn nicht ist: „sie überschätzen sich gewaltig, denn es interessiert keine Mensch bei der Bahn was hier und von wem auch immer „ ( auch Befürworter) geschrieben wird ! ( Ihr nichtkorrigierter Ausspruch ).Von wem werden Sie mit wechselnden Nicks dann angeblich ohne geldwerten Vorteil seit 5 Jahren ubiquitär und in Permanenz in allen verfügbaren Onlinemedien zu S 21- Themen getrieben, Herr Peter ?

Soso: der Umstand, dass jemand sich seit Jahren "ubiquitär und in Permanenz" zu S21-Themen äußert, lässt Ihrer Meinung nach darauf schließen, dass diese Person von irgendjemand getrieben wird? Dann wäre es interessant zu wissen, wer die Damen und Herren Müller, Füller, Real, Renz, Spitzer und Konsorten (und nicht zu vergessen: Sie selbst) treibt. Finden Sie nicht auch?

Ich habe: inzwischen eine vierstellige Anzahl von Posts zu S21 seit 5 Jahren dokumentiert und ich weis , daß sich wissenschaftliche polit-soziologische Untersuchungen zum S 21-Widerstand in Bearbeitung befinden. Die Auftretenshäufigkeit bestimmter gleichlautender Textbausteine / Argumentationslinien nach "Sprechzettel " aus einer bestimmten "Ecke " in Onlinepublikationen jeglicher Couleur quer durch die Republik, die sich ausschließlich positiv oder zumindest- bei Problemen - abwiegelnd zu S 21 äußern, liegt bei bis zu 1 (contra ) zu 10 ( pro ).Dies ist ein selbst VA-Abstimmungsergebnissen widersprechendes Verhältnis einerseits, andererseits fällt die Uniformität der "Argumentation " nach Inhalt, Syntax und Diktion auf. In Threads mit Uhrzeitangabe zum Posts ist unschwer nachzuweisen,daß ihre " Autoren " rund um die Uhr (!!) online gewesen sein müssten -was psychisch und physiche unmöglich ist- wenn sie denn tatsächliche EINE Person gewesen wären.Ohne geldwerte Vorteile läuft sowas aller Lebenserfahrung nach NIE ab. Die von mir o.g. Person hat in meiner intenerne Zählung eine Vielzahl von User-Namen und hauptsächlich eine Intention: Diskreditieren,Personalisieren und Kritiker beschäftigen inder Hoffnung, daß diese irgendwann entnervt aufgeben. Um letzteres zu unterbinden, trete ich persönlich den fragwürdigsten Banalisierungsversuchen entgegen.

Ja wenn Sie sonst kein Hobby haben -- : oder wer bezahlt Sie dafür? Ohne geldwerte Vorteile nimmt sich aller Lebenserfahrung nach niemand so viel Zeit für so etwas. -- So jetzt habe ich einen sehr ähnlichen Textbaustein wie Sie verwendet, komme ich jetzt auch aus der gleichen Ecke wie Sie?

Hobby: schon mal darüber nachgedacht welchen Sinn es ergeben sollten, wenn Projektkritiker fürs Schreiben bezahlt werden würden? Wer sollte davon profitieren? Und vor allem: wer sollte dafür bezahlen? Im Gegenzug kann ich Ihnen diese Antworten für die PR-Schreiber der Bahn leicht liefern: 1.) Baukonzerne, Immobilienspekulanten, korrupte & ideologisch verblendete Politiker 2.) alle Steuerzahler, denn das Kommunikationsbüro bedient sich bekanntlich immer noch beliebig aus dem Steuertopf. Die Verlierer dieser ganzen Geldvernichtung sind jedenfalls alle BürgerInnen. Können Sie mir diese beide Fragen nun auch so beantworten, ohne, dass dies einer linken Verschwörungstheorie gleichkommt? Ich bin gespannt..

Sehr lustig: Ihre Parolen von den bösen Baukonzernen, Spekulanten und korrupten Politikern sind die klassischen Elemente einer Verschwörungstheorie... Daher jetzt mal sachlich: Welchen Sinn sollte es ergeben, wenn Projektkritiker fürs Schreiben bezahlt würden? Den selben, wie wenn Befürtworter fürs Schreiben bezahlt würden - das Ziel wäre, die öffentliche Meinung in eine bestimmte Richtung zu beeinflussen. Allerdings haben Sie völlig recht: Sinn ergibt das nicht mehr, weil die öffentliche Meinungsbildung längst abgeschlossen ist. Das Projekt ist nun einmal beschlossen und wird umgesetzt. Außerdem wäre die Reichweite dieser Leserforen zu gering, um einen messbaren Einfluss auf die öffentliche Meinung zu erzielen. Wer sollte davon profitieren, wenn Kritiker fürs Schreiben bezahlt werden? In diesem Fall diejenigen Gegner, die immer noch hoffen, einen wie immer gearteten Stimmungsumschwung herbei zu führen oder wenigstens für ihre Positionen zu werben. Das wäre völlig legitim, käme aber, wie gesagt, zu spät. Wer sollte dafür bezahlen? Na ja, offensichtlich ist auf der Gegnerseite Geld vorhanden, beispielsweise für das Aufrechterhalten der Mahnwache. Oder dafür, Reklamespots zu produzieren und in der Kinowerbung zu platzieren. Oder auch für die vielen Prozesse, Gutachten, Klagen usw. Wenn man all das finanzieren kann, ist sicher auch noch Geld für ein paar Schreiber übrig...

Meinungsbildung: nur weil Ihre Meinung sprichwörtlich in Beton gegossen ist, muss das noch lange nicht für den Rest der Bevölkerung in Baden-Württemberg gelten. Woher haben Sie denn diese Erkenntnis. Welche Zahlen und Umfragen liegen Ihnen vor, die andern verborgen sind? Und nun zur Mahnwache. Es mag vielleicht Ihr Weltbild erschüttern, aber diese Menschen arbeiten ausschliesslich ehrenamtlich und das bereits seit über 5 Jahren. Selbiges gilt für sämtliches Informationsmaterial, welches ausschliesslich aus Privatspenden finanziert wird. Im krassen Gegensatz dazu vergreift sich das Kommunikationsbüro an Steuergelder der Allgemeinheit. Und hier noch ein Grund wieso dieser Vergleich nicht nur hinkt sondern auch billig ist: Sie werden nicht gezwungen für die Projektkritiker zu spenden, aber mir wird von meinen Steuergeldern eine unsägliche Projektpropaganda aufgezwungen, die 1.) völlig verlogen ist und 2.) völlig unnötig dazu. Unnötig, ja warum das denn? Nun, weil Sie ja behaupten, dass die Meinungsbildung längst abgeschlossen wäre. Wozu braucht es also noch Werbung? Mit diesen Summen könnte die Bahn z.B. ihre Mitarbeiter besser bezahlen, damit die nicht so einen Bockmist zusammenplanen. Erkennen Sie wenigstens den Knoten in Ihrer Argumentation?

Nö: nur weil Sie versuchen, mir die Worte im Mund herumzudrehen, ist noch lange kein Knoten in meiner Argumentation. Sie hatten (unter anderem) gefragt, wer Projektkritiker dafür bezahlen sollte, Beiträge zu schreiben. Ich habe darauf hingewiesen, dass die Gegner offensichtlich durchaus finanzielle Zuwendungen erhalten - von wem auch immer. Sonst wären Dinge wie die Mahnwache (auch wenn die Leute da ehrenamtlich tätig sind, brauchen sie Licht, Heizung und eben Infomaterial usw), die Reklamevideos im Kino und die vielen Prozesse gar nicht möglich. Es ist eben schon Geld da, und es ist durchaus nicht abwegig, dass man davon auch "Lohnschreiber" zahlen _könnte_ - wobei ich (im Gegensatz zu machnen Gegnern) nicht unsterstelle, dass dies auch geschieht. Über den Rest Ihres Beitrags brauchen wir nicht zu diskutieren - er besteht mal wieder aus Ihren typischen verbalen Entgleisungen ("vergreift sich an Steuergelder (sic !) der Allgemeinheit", "unsägliche Projektpropaganda", "verlogen", "Bockmist planen"), mit denen Sie hier Ihren Frust ablassen.

Lohnschreiber: "Ich habe darauf hingewiesen, dass die Gegner offensichtlich durchaus finanzielle Zuwendungen erhalten - von wem auch immer" .. komisch, bei mir ist nie ein Scheck angekommen. "Von wem auch immer" klingt zudem sehr nach Mutmaßung und Verschwörungstheorie. Die Steuergelder, die an das Kommunikationsbüro fliessen sind im Gegensatz dazu mehrfach belegt und auch von Stadt und Land bestätigt. Wenn Sie hier schon so alberne Vergleiche anstellen, dann sagen Sie mir doch bitte wie ich mich als Steuerzahler dieser Geldverschwendung entziehen kann. Ihnen wird es da wesentlich leichter gemacht: Sie müssen einfach nichts der Mahnwache oder dem Aktionsbündnis spenden.

Moment mal: der alberne Vergleich von Mahnwache und "Kommunikationsbüro" stammt von Ihnen, Herr Spitzer. Ich habe in meinem Beitrag überhaupt keinen Vergleich angestellt, sondern nur deutlich gemacht, dass die Gegnerseite Geld für PR hat. Und wenn sie das Geld nicht "von wem auch immer" erhält, wächst es wohl auf den Bäumen, oder was? Sie machen mir wirklich Spaß...

Bäume: "von wem auch immer" so ist das eben wenn man sich absichtlich dumm stellt, denn nach 5 Jahren müssten auch Sie wissen, welche Seite Zugriff aus Steuergelder hat und welche nicht.

Offensichtlich: hat die Gegnerseite auch ohne Steuergeld genug Mittel für PR-Aktionen. An anderer Stelle ist zu lesen, dass die Gegner 10000 Postkarten an Herrn Kretschmann schicken wollen. Die muss ja auch irgend jemand bezahlt haben...

komisch, bei mir ist nie ein Scheck angekommen.......: Dieses glaube ich gerne Herr Spitzer, wer sollte auch für das Blech das sie hier verzapfen auch noch bezahlen ?

Meinungsbildung: nur weil Ihre Meinung sprichwörtlich in Beton gegossen ist, muss das noch lange nicht für den Rest der Bevölkerung in Baden-Württemberg gelten. +++: Genau Herr Spitzer, so trifft das 1:1 auf ihre "Ergüsse" in diesem Forum zu !

Keine Ahnung: in welcher Ecke Sie sich verorten. Außer ,daß Sie als seriöses alter ego des EpS21 / M.Ostermann fungieren. Es soll auch erheblich weniger aufwändig sein, zu LESEN als selbst zu SCHREIBEN,was den Unterschied meiner Wenigkeit zu Herrn PP et al. ausmacht. Und wenn Sie staatsbürgerliche Pflichten als eine Art Hobby ansehen, wundert mich nicht, daß Sie auch die von mir o.g. Häufigkeiten banalisierend zu ignorieren wissen.

Und wenn Sie staatsbürgerliche Pflichten als eine Art Hobby ansehen, ..........: Ihre Tätigkeit der "Beitragsanalyse und Zuordnung von User" die sie in ihrem Beitrag beschrieben haben, ist ganz sicher keine "staatsbürgerliche Pflicht" sondern in meinen Augen ein totaler Blödsinn das ja schon auf eine wahnhaftes Verhalten schliessen lässt ... Wenn man das noch Ernst nehmen würde wie sie das beschrieben haben , müsste man das sogar als "Stasimethode zur Überwachung" angeprangern. Aber das ist es zum Glück ja nicht , sondern nur der pure Unsinn aus Langeweile oder wiel sie sich einfach zu wichtig nehmen und glauben mit dem kindischen Unsinn würden sie jemanden erschrecken können !

Stasimethoden: Wenn man von einem Gegenstand - so wie Sie -keine echte Ahnung hat, sollte man denselben besser nicht als Vergleich heranziehen. Das gilt für "staatsbürgerliche Pflichten " im Rechtsstaat und MfS-Methoden. Der wissenschaftliche Vorteil einer Analyse von S 21-Posts liegt ja gerade an der Anonymität der Daten, was sicher nie Ziel der MfS-Tätigkeit war . " Zuordnung von User" ist rein auf Ihrem verleumderischen Mist gewachsen. Wenn überhaupt , geht es um Zuordnung zu Gruppen ( Pro / Contra ). Und hier sind überzufällige Häufungen bestimmten Verhaltens zu beobachten. Wenn sie jetzt noch Ahnung von wissenschaftlichem Vorgehen hätten, wüßten Sie , was das heißt. Ihr obiger Post läßt solches aber kaum erwarten.

Wenn Sie: Ihren Jagdeifer nicht nur einseitig auf die Beiträge der Befürworter richten, sondern die selben Maßstäbe auch an Gegnerposts anlegen würden, dann müssten Sie einräumen, dass all das, was Sie bei den Befürwortern diagnostizieren ( Textbausteine / Argumentationslinien nach "Sprechzettel ", Uniformität der "Argumentation " nach Inhalt, Syntax und Diktion, Online-Tätigkeit rund um die Uhr) genauso bei den Beiträgen der o.g. Gegner zu finden ist. Nach Ihrer "Lebenserfahrung" müssten Sie dann zu dem Schluss kommen, dass diese Gegner ebenfalls von einem geldwerten Vorteil getrieben werden. Bemerkenswert finde ich allerdings, dass Sie über 5 Jahre hinweg eine vierstellige Anzahl an Beiträgen zum Thema S21 akribisch analysiert haben wollen. Wenn Sie das nicht wegen eines geldwerten Vorteils machen, so ist es Ausdruck einer Besessenheit, die tief blicken lässt.

Geldwerter Vorteil nur auf Seiten der Gegner: Ich möchte daran erinnern, dass es - mindestens - zwei Gruppierungen gibt, die ein erhebliches Interesse daran haben, S21 scheitern zu lassen (auch wenn das nicht mehr möglich ist): einmal eine oder sagen wir zwei gewissenlose Parteien (wobei klar ist, dass die Personen gemeint sind, die diese Parteien tragen) und zum anderen Bewohner der Halbhöhenlage, die befürchten, dass ein höheres Wohnungsangebot ihre Pfründe wesentlich beeinträchtigen könnten. Allerdings sind diese Überlegungen nach den neuesten Entwicklungen (Flüchtlinge) wohl Makulatur. Doch nun haben sich diese Personen schon so weit aus dem Fenster gelehnt, dass sie - vermeintlich - nicht mehr zurück können. __________ Im übrigen sind diese "Lohnschreibervorwürfe" nur Unterwürfigkeitsadressen, daher amüsieren sie mich.

So ist das nun mal: wenn man wissenschaftlich tätig ist. Da ist Akribie und langer Atem gefordert, was von Außenstehenden leicht als " Besessenheit " fehlinterpretiert wird. Sowas färbt ab auch auf nichtprofessionelle Bereiche des Lebens. Auch für Sie gilt, was ich oben Herrn Anders geschrieben habe : Es gibt noch Idealisten (wie Herr Spitzer sie z.B. in der Mahnwache beschreibt oder solche wie mich ). Bei Ihren unzulässigen Gleichsetzungen von Pro-und Contra - Schreibern haben Sie schlicht die Frage "Cui bono ?" außer Acht gelassen, die von mir o.g. Häufigkeiten ( Nicht nur die STZ / STN beobachten ! ) ignoriert und damit " all das " zu guter Mostgrundlage ( Äpfel und Birnen ) vermischt.

Merken Sie eigentlich nicht: dass Sie sich ständig selbst widersprechen? Oben schrieben Sie noch "Ohne geldwerte Vorteile läuft sowas aller Lebenserfahrung nach NIE ab" und hier jetzt "Es gibt noch Idealisten". Ihr Problem ist, dass Sie mit zweierlei Maß messen und damit zu falschen Schlussfolgerungen kommen. Wissenschaftliches Vorgehen sieht anders aus...

Von Methodik: scheinen Sie so wenig Ahnung zu haben, weil Sie ständig Messmethoden und deren Ergebnis ( Zahlen ) und beobachtete Indizes ( zum Beispiel die Zeitpunkte Ihrer Veröffentlichungen ) gleichsetzen. Ein Beispiel : Die Häufung von Befürworterveröffentlichungen ( Herr P.P. zeigt hier ein atypisches Verhalten ) zu regulären Arbeitszeiten tagsüber läßt Vermutungen zu, die nur dadurch entkräftet wären, daß diese "idealistischen " Befürworter ALLE Nachtarbeiter wären, die in Ihrer Freizeit TAGSÜBER schreiben. Oder ALLLE Rentner, oder Arbeitslose.Oder ALLE Selbständige ( Ohne wirtschaftlichen Bezug zu S21 natürlich ! ), die sich ihre Arbeitszeit weitgehend selbst einteilen können,-so wie ich. Diesbezüglich haben aber schon zu Viele von sich das Gegenteil hier in den Threads behauptet. Was folgt: Wenn zwei das gleiche tun, ist es noch lange nicht dasselbe.

Wenn zwei das gleiche tun: ist es noch lange nicht dasselbe. Besser kann man Ihre Doppelzüngigkeit nicht auf den Punkt bringen!

In der Sache nichts: aber kurz vor Dienstschluß ( ca. 15 °° ) noch ne Schote raushauen ? Oder haben Sie gar nicht bemerkt, daß es nicht um "das Gleiche " ( Posts ) , sondern um die Motivation zu denselben geht ?

Ach sieh an: der Herr Jakob hat heut die Spätschicht. Inhaltlich zwar wieder mal nix, aber hauptsache ein paar Leute vors Schienbein getreten. Haben Sie nicht bemerkt, dass Sie mit Ihrer Kaffeesatzleserei überhaupt nichts über die Motaviation der Poster beweisen können?

Piano...: man sollte merken, wenn man das Bild des Dorian Gray präsentiert hat und die Füße still halten. Nur ein Tohr geht dann noch ins Detail...

Herrlich: Sie sind wohl Ferndiagnostiker mit Volkshochschulkursabschlüssen in "Literatur des 19.und 20.Jahrhunderts " und " Psychologie und Psychiatrie -leichtgemacht ! " gleichzeitig. Nur wenige hier werden wissen, was Sie mit dem berüchtigten "Psychiatrisieren " gemeint haben-vermutlich inklusive Ihrer eigenen Person. Über die dünnen Thesen eines Psychologen ( BROSIG, B.) , veröffentlicht in 11/2000 im Hessischen Ärzteblatt,einem medizinischen Leitmedium gleich nach dem NEJM ( ha .ha.), amüsiert sich die Fachwelt.Die Lifestyle-Industrie lebt auch ohne das "Syndrom " und einer Ärztin hats zur Dissertation verholfen. Ganz großes "medizinisches Kino " für Leute, die es nicht so "mit dem Detail haben ".

Danke, die Kunst ...: ist eben, unverständliches einfach zu machen und trotzdem den Kern zu erfassen... -------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Und sie haben in mir einen Mitstreiter, denn Psychologie ist weit weg davon eine Wissenschaft zu sein. ---------------------------------------------------------------------------------------------------------- Was anderes ist, das Einzelne Literaten uns weitergebracht haben und dies ganz ohne Fernstudium und Starallüren...

ich dachte sie wären unternehmer: dabei sind sie buchhalter.

Was mich treibt: 1. Das Angewiesensein auf einen funktionierenden, pünktlichen, sicheren, verlässlichen öffentlichen Nahverkehr im gesamten Großraum Stuttgart. Dieser wird durch das Immobilienprojekt Stuttgart 21 massiv gegen die Wand gefahren. Das S-Bahn-Chaos ist bereits perfekt. Das Stadtbahnchaos folgt in Kürze. 2. Der Wunsch nach sozialer Gerechtigkeit in unserem Ländle. Durch das Immobilienprojekt Stuttgart 21 profitieren wenige, andere zahlen dafür: Durch noch höhere Fahrpreise, durch noch weniger Investitionen in die Bildung, Soziales und Gesundheitssystem. Das Geld, das für das Stuttgarter Milliardengrab verschwendet wird, fehlt in genau diesen Bereichen. 3. Der Wunsch nach Ökologie und Nachhaltigkeit in der Region: Stuttgart 21 wird zu einem weiteren massiven Anstieg des Autoverkehrs führen, weil sich der Bahnverkehr dadurch gravierend verschlechtert. Die Frischluftschneise in Stuttgart wird zubetoniert. Wichtige Grünflächen wurden bereits zerstört bzw. werden künftig zusätzlich zerstört werden. Dass auf dem freiwerdenden Gleisvorfeld Parks und Spielplätze entstehen ist ein Märchen, dass nur ein paar ganz wenige Unbelehrbare glauben und/oder von den Immobilienspekulanten selbst in die Welt gesetzt wurde. Desweiteren ist das einzigartige Stuttgarter Mineralwasser massiv durch Stuttgart 21 gefährdet. Die 294. Montagsdemo findet am 26. Oktober 2015 ab 18 Uhr auf dem Stuttgarter Schlossplatz statt.

Herr Jakob +++: Erstens bin nicht Herr Peter, auch wenn es ihnen, wie den anderen S 21 Gegner, schwer fällt zu glauben, das es mehr als 1 Person gibt die für das Projekt ist ! +++ Zweitens : Ist der Irsinnsglauben, das hier jemand auch noch Geld bekommt für das daß er in diesem "Miniforum" mit ca. 15 regelmäßig schreibende gleichen Usern, einen Beitrag verfasst wesentlich größer als ich bis dato annahm ! +++ Sie sollten mal wieder durchatmen und nachdenken und sich in die reale Welt begeben, in der auch anders denkende Menschen aus freien Stücken ihre Meinung hier kundtun ! +++ Wen sie an einem Stammtisch sitzen und gegen S 21 wettern und einer sagt aber das er das Objekt gut findet, unterstellen sie ihm auch er sei nur von der DB beauftragt worden an Stammtischen "Propaganda" für S 21 zu machen und dafür zahlt im die Bahn die Zeche im Wirtshaus ?++ Unterstellen sie ihm auch, er würde unter einem falschen Namen sprechen ?? +++ Ganz ehrlich Leute, ein Kindergarten ist ein Dreck dagegen, wenn man hier so mitbekommt, wie ausgeprägt der Verfolgungswahn bei manchen schon ist !

Au weija, je mehr sich ein Herr Kruse hier in Sachen PR-Aktivitäten verteidigt, umso unglaubwürdiger wirkt es. Und so wie es Herr Jakob beschreibt, tritt auch hier Herr Krause mal wieder beispielhaft auf nach dem Motto: Diskreditieren, Personalisieren und Kritiker beschäftigen inder Hoffnung, daß diese irgendwann entnervt aufgeben (hat ja schon erfolglos dieser berüchtigte Märchenschreiber "Eisenbahner Pro" lange Zeit versucht). So versucht Herr Kruse es wieder einmal, am eigentlichen Thema vorbei zu debatieren. Paßt zu dem, was ich unten dazu schon geschrieben habe. ... Vergnüglich stimmt mich, daß man durch die Verharmlosung der aktuellen Probleme wie Lärmbelästigung (= Körperverletzung) und Umleitung wichtiger Hauptstrecken der Stadtbahnen (Überlastung Arnulf-Klett-Passage = Gruss aus Duisburg) das Volk gegen die Bahn (evt. auch gegen die SSB) aufbringt. M. a. W.: Diese PR-Schreiber wie Herr Kruse, PP, Biberle u. a. fallen letztlich ihrem Arbeitgeber Bahn ständig in den Rücken statt gute PR-Arbeit zu leisten und die Gegner und Kritiker endlich mal mit "guten Argumenten" für S21 zu überzeugen. Aber wie man immer wieder feststellen muß, gibt es die schon lange nicht mehr. Daher das ständig mißlungene Kritiker-Protest-Mangement (https://youtu.be/R21r7fOiij4). --- Oben bleiben!

Frau Müller: merken Sie eigentlich nicht, dass nahezu alles, was Sie hier den S21-Befürwortern unterstellen, eigentlich genau auf Sie und die Riege der hier regelmäßig (märchen-)schreibenden S21-Gegner zutrifft ("Eisenbahner pro.." hat ja anscheinend schon entnervt aufgegeben).

"... glauben sie allen Ernstes das sie eine PR Abteilung mit diesem Forum und deren Beiträge beschäftigt und sich hier auch noch bemüht sich mit den paar Hansel die sich S 21 Gegner nennen auseinander zu setzen ?" Wie man sieht, fühlen Sie sich angesprochen und beschäftigen sich mit meinen Äußerungen, ohne aber auf das eigentliche angesprochene Thema einzugehen. Aus Ihren Äußerungen wird klar, daß es Ihre pure PR-Aufgabe ist, sich nur polemisch und nicht sachlich mit dem Gegenpart zu beschäftigen. Vielen Dank für das Outing, nun wissen wir über Sie Bescheid, was wir längst vermutet haben. --- Oben bleiben!

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