Stuttgart 21 Stadtbahnfahrgästen drohen Umwege

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Wenn die neue Haltestelle Staatsgalerie wegen Stuttgart 21 gebaut wird, sind in den Jahren 2016 bis 2019 Umleitungen verschiedener Stadtbahnlinien nötig. Die SSB werfen S-21-Kritikern, die ein Chaos befürchten, Panikmache vor.

Teilweise offen und mit Tageslicht: so soll die neue Stadtbahn-Haltestelle Staatsgalerie einmal aussehen – und hoffentlich mehr Fahrgäste anlocken, als auf der Illustration aus dem Werbekatalog der SSB zu sehen sind. Foto: Ingenhoven Architekten
Teilweise offen und mit Tageslicht: so soll die neue Stadtbahn-Haltestelle Staatsgalerie einmal aussehen – und hoffentlich mehr Fahrgäste anlocken, als auf der Illustration aus dem Werbekatalog der SSB zu sehen sind.Foto: Ingenhoven Architekten

Stuttgart - In noch nicht endgültigen Plänen stellen die SSB nun erstmals dar, wie sie Stadtbahnlinien führen werden, wenn es wegen des Neubaus der Haltestelle Staatsgalerie im Zug des Projekts Stuttgart 21 in zwei Jahren zu Unterbrechungen der Gleise am Hauptbahnhof und am Charlottenplatz kommt. Zugleich werfen die SSB den S-21-Kritikern, die vor einem Stadtbahnchaos warnen (die StZ berichtete), „Panikmache“ vor. „Ohne Zweifel stellt diese anspruchsvolle Baumaßnahme, eine Folge des Bahnprojekts Stuttgart 21, die SSB vor große betriebliche Herausforderungen. Denn ein Teil des Stadtbahn-Liniennetzes wird vorübergehend geändert. Von Chaos kann aber keine Rede sein“, erklärte der SSB-Technik-Vorstand Wolfgang Arnold.

Seit gut zwei Monaten protestiert die Initiative „Für unsere Stadtbahn“, der sieben Gruppierungen, darunter die Parkschützer, das Aktionsbündnis gegen S 21 und der ökologisch orientierte Verkehrsclub Deutschland VCD, angehören, massiv gegen die möglichen Auswirkungen. Freiwillige verteilten 60 000 Flyer. Seit zehn Tagen läuft in Großkinos ein Spot, der Zuschauer auffordert, beim Ersten Bürgermeister Michael Föll (CDU) zu intervenieren. „Er muss durchsetzen, was in der S-21-Planfeststellung steht: keine Beeinträchtigung der Stadtbahn“, forderte Matthias von Herrmann, der Sprecher der Parkschützer.

Die folgende Karte zeigt die Pläne der SSB für die erste Bauphase an der Haltestelle Staatsgalerie. Wenn Sie auf die Karte klicken, öffnet sich ein neues Fenster mit einer größeren Ansicht.

Die SSB reagierten darauf zunächst nur mit dem allgemeinen Hinweis, dass weiter alle Stadtbahn-Haltestellen angefahren würden und an einem Konzept gearbeitet werde. Nun meldete sich in einer Pressemitteilung erstmals ein Vorstandsmitglied der SSB zu dem Thema zu Wort. Arnold bestätigte, dass „Behinderungen und Beeinträchtigungen nicht auszuschließen sein werden“. Allerdings verfügten die SSB über „vielfältige, betriebliche Erfahrungen, um die schwierige Zeit mit guter Planung und Vorbereitung zu bewältigen“. Das Ziel sei, „die Folgen für die Fahrgäste zu minimieren und die gewohnte Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit zu gewährleisten“.

Ursprünglich sollten der wegen des neuen Tiefbahnhofs nötige Umbau der Stadtbahn-Haltestelle Staatsgalerie und der Tunnel zu Charlottenplatz und Hauptbahnhof „unter Betrieb“ stattfinden. Neue Planungen, vor allem die in der 14. Planänderung beantragte (und noch nicht genehmigte) offene Bauweise des neuen Nesenbachabwasserkanals, führen nun doch dazu, dass „in zwei Bauphasen der Weg von drei beziehungsweise zwei Stadtbahnlinien geändert wird“, sagte Arnold. Dabei würden alle Stadtbahn-Haltestellen, auch die Station Staatsgalerie, weiter bedient, auf einen Ersatzverkehr mit Bussen verzichtet und der Zehn-Minuten-Takt erhalten.

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Stadtbahn-Endhaltestelle U6: Veröffentlicht am 03.05.2014 +++ #S21 FILDERTUNNEL ### AKTUELLER STAND ### 2.5.2014 ________________________________________________________ https://www.youtube.com/watch?v=_BDdH6bYGH0#t=1126

Florian Spitzer, 12:52 Uhr dan cortez, 15:36 Uhr: Doch, das ist der "schwäbische Weg".

dan cortez, 15:36 Uhr: ja genau, Sie sagen es: schlecht, schlechter ... S21! Es ist und bleibt Murks und zwar in jedem Detail. Warum sollte sich daran etwas ändern? Für Ihre netten Details und "Gratiszugaben" eine unbekannte Milliardensumme zu verpulvern ist eben nicht so ganz der "schwäbische Weg".

@ Spitzer, Schwurbel, Heppacher: Alles klar. Überdeckelung der B14 schlecht, weil irgendwie S21. Ebenerdiger Übergang zum Kernerviertel schlecht - weil irgendwie S21, Haltestelle Staatsgalerie näher am Bahnhof und nach oben offen schlecht - weil irgendwie S21 und 2000qm Grünfläche auch schlecht. Warum? Weil irgendwie S21. :-D

Michael Heppacher : So ist es: Aber 2000 qm klingen nun mal besser.Für PR-Zwecke. Auch wenn 2000 bei manchen Sachlagen- zum Beispiel in Bienenstöcken oder Bakterienkulturen - herzlich wenig sein können.

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