StZ-Gespräch zur OB-Wahl „Nach dem Wahlkreuzchen kritisch bleiben“

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Zum Auftakt einer neuen OB-Wahl-Serie der Stuttgarter Zeitung stellt Hannes Rockenbauch bei einem Stadtspaziergang seine Heimatstadt vor. Und im Interview spricht der SÖS-Bewerber über Stuttgart 21, seinen Ruf als Querdenker und seine Chancen auf den höchsten Posten in Stuttgart.

  Foto: Achim Zweygarth 63 Bilder
 Foto: Achim Zweygarth

OB-Wahl - Wer steckt hinter den Personen, die im Oktober zum neuen Stuttgarter Rathauschef gewählt werden wollen? Abseits von Podiumsdiskussionen, Auftritten in Bierzelten und weiteren Wahlkampfveranstaltungen fühlt die Stuttgarter Zeitung in einer neuen Serie den vier aussichtsreichsten Bewerbern auf den Zahn. Geleitet wird die Suche nach der Frage, welcher Mensch hinter der Person steckt. Mögliche Antworten liefern Spaziergänge mit Lesern der großen Tageszeitung, bei denen die OB-Kandidaten in die Rolle von Stadtführern schlüpfen und selbst ausgewählte Ziele in Stuttgart ansteuern. Weitere Nahaufnahmen liefern Gespräche mit dem StZ-Lokalchef Holger Gayer, die online live übertragen werden.

Zum Serienauftakt hat der SÖS-Kandidat Hannes Rockenbauch am Samstag das Sorgenkind Leonhardsviertel, den Verkehrsnotenpunkt Charlottenplatz, das ehemalige Hotel Silber, die Markthalle und das Rathaus angesteuert. Im anschließenden Gespräch in ehemaligen Räumen der Teppich-Galerie bekräftigt Rockenbauch seine Ansicht, wonach er das Bahnprojekt Stuttgart 21 für „Murks“ hält und ruft die Bürger generell dazu auf, mit einer Stimmabgabe bei einer Wahl nicht aufzuhören, kritisch zu denken. Außerdem rechnet sich der SÖS-Bewerber durchaus eine Chance aus, bei einem möglichen zweiten Wahlgang am 21. Oktober als Sieger hervorzugehen. Und, wie ist Rockenbauch so als Mensch? Während kritische Stimmen der fast 100 Teilnehmer den 32-jährigen Kandidaten als „Träumer“ einstufen, der „noch reifen sollte“, schwärmen andere von Rockenbauchs „unverfälschten Authentizität“, seinem „eigenen Kopf“ und seiner „Frische“.

An den kommenden Samstagen lädt die Stuttgarter Zeitung drei weitere OB-Kandidaten ein, die von Gemeinderatsfraktionen unterstützt werden: Am 15. September kommt Fritz Kuhn (Grüne), am 22. Sebastian Turner (CDU, Freie Wähler, FDP) und am 29. September Bettina Wilhelm (SPD).

Mit an Bord der neuen OB-Serie ist die Stiftung Geißstraße. Musikalisch umrahmt werden die Gespräche vom Popbüro der Region Stuttgart.

8 Kommentare Kommentar schreiben

Hannes kann es nicht!!!: Der Hannes kann es leider nicht. Er leidet an überdimensionaler Selbstüberschätzung. Jeder, der seine 'Wahlkampfreden' und hetzerischen Äußerungen mitverfolgt muss mir Recht geben. Kompetenz lässt sich eben nicht nur herbeireden, lieber Herr Rockenbauch. Die sollte man schon auch haben.

Hannes: Nun ja, was soll ich sagen, ich glaube wirklich der Hannes kann es - jedenfalls hat der mich unheimlich überzeugt. Nun wie soll ich es sagen, ich glaube ich werde den wählen.

Rockenbauch ist ehrlich und hat klare Vorstellungen.: In Sachen S21, Wohnungsbau, Urbanität und soziale Stadt hat der Rockenbauch allemal mehr Ideen und Lösungen zu bieten als Kuhn, der nur eiert und plaudert.

Träume: Martin Luther King: 'Ich habe einen Traum' Ohne Träume keine Veränderung.

Erstaunlich ist ja, dass Rockenbauch: nach 8 Jahren, welche er im Stadtrat sitzt, nun verkündet, als OB werde er ihm nicht genehme Entscheidungen des Stadtrates einfach aufheben und durch eigene Entscheidungen des OB ersetzen.

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