VfB Stuttgart gegen Borussia Dortmund VfB sperrt knapp 300 BVB-Fans aus

Von red/dpa 

298 BVB-Fans dürfen beim kommenden Spiel gegen den VfB nicht in die Mercedes-Benz-Arena. Grund dafür ist eine Auseinandersetzung im April 2016.

Die Polizei war vor dem Spiel im April 2016 mit einem massiven Aufgebot im Einsatz und nahm 300 Dortmund-Fans in Gewahrsam. Foto: 7aktuell/Reichert
Die Polizei war vor dem Spiel im April 2016 mit einem massiven Aufgebot im Einsatz und nahm 300 Dortmund-Fans in Gewahrsam. Foto: 7aktuell/Reichert

Stuttgart - Der VfB Stuttgart verwehrt Hunderten Fans von Borussia Dortmund den Zutritt zum Stadion bei der Bundesliga-Partie am übernächsten Freitag (20.30 Uhr/Sky). Grund für die Maßnahme sind die Auseinandersetzungen zwischen zwei Ultra-Gruppierungen vor der bisher letzten Liga-Begegnung beider Teams im April 2016, wie ein VfB-Sprecher am Dienstag sagte und damit Berichte der „Funke Mediengruppe“ und der „Rheinischen Post“ bestätigte. Nach dpa-Informationen bezieht sich das temporäre Stadionverbot auf 298 BVB-Anhänger.

In der Abstiegssaison des VfB Stuttgart waren Hunderte BVB-Fans im Vorfeld der Partie am Stuttgarter S-Bahnhof Bad Cannstatt angekommen, an dem sich auch die VfB-Ultras vor den Spielen treffen. Eine gewalttätige Auseinandersetzung zwischen beiden Fangruppen konnte nur mithilfe eines massiven Polizeiaufgebots verhindert werden. Die Dortmunder Anhänger waren damals von der Polizei eingekesselt und bis zum Abend kontrolliert worden.

Bei Verletzung droht Strafantrag wegen Hausfriedensbruch

Eben jene Gruppe wurde nun Mitte Oktober vom VfB darüber informiert, dass sie vom kommenden Spieltag an bis zum 18. November die Heimspielstätten der Schwaben nicht betreten dürfe. Ansonsten drohe ein Strafantrag wegen Hausfriedensbruch.