TV-Debatte Rheinland-Pfalz AfD und SPD nehmen an Elefantenrunde teil

Von red/dpa 

Die SWR-Fernsehdebatte vor der rheinland-pfälzischen Landtagswahl wird nach langem Hin und Her nun mit sechs Parteien stattfinden: CDU, SPD, Grüne, FPD, Linke und AfD.

Der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz soll statt Ministerpräsidentin Dreyer an der TV-Debatte teilnehmen. Foto: dpa
Der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz soll statt Ministerpräsidentin Dreyer an der TV-Debatte teilnehmen.Foto: dpa

Mainz - Nun nehmen wohl doch sechs Parteien an der großen TV-Debatte im SWR vor der Landtagswahl teil. Die SPD hat zugesagt, obwohl die AfD dabei sein wird. Das teilte der Südwestrundfunk am Mittwoch in Mainz mit und zählte neben den drei im Landtag vertretenen Parteien CDU, SPD und Grüne auch FPD, Linke und AfD als Teilnehmer auf.

Die SPD in Rheinland-Pfalz will nun Landeschef Roger Lewentz anstelle von Ministerpräsidentin Malu Dreyer in die TV-Debatte vor der Landtagswahl schicken. Nach Informationen des Mediendienstes kress.de und der Deutschen Presse-Agentur will die Partei einen entsprechenden Vorschlag vorlegen.

Die TV-Debatte stand auf der Kippe, weil Dreyer nicht daran teilnehmen wollte, wenn auch ein Vertreter der rechtskonservativen Alternative für Deutschland (AfD) mitmacht. Daraufhin sagte CDU-Landeschefin Julia Klöckner ihre Teilnahme ab. SWR-Intendant Peter Boudgoust appellierte an die Parteien, ihre Positionen noch einmal zu überdenken. Die Diskussionsrunde ist für den 10. März geplant.

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2 Kommentare Kommentar schreiben

Na also, geht doch: Ich hoffe, dass Grün-Rot in BW nicht weiter auf den SWR Druck ausübt sondern beide endlich mitmachen.

Elefantenrunde: Es ist doch wohl selbstverständlich, dass Kretschmann und Schmid sich der Mainzer SPD anschließen und ihren Gesprächsboykott aufgeben. Offene Diskussion - Baden-Württemberg ist nicht Nordkorea!

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