Fünf Jahre Stuttgart-21-Baustelle Proteste beim Baustart, Rückschläge und zäher Fortschritt

Am 2. Februar 2010 ist im Hauptbahnhof ein Prellbock angehoben worden. Dies markiert den offiziellen Baustart von Stuttgart 21. Wir haben uns bei den Projektpartnern umgehört, die vor fünf Jahren dabei gewesen sind.

Gruppenbild mit Prellbock (von links): Werner Klingberg (Konzernbe- vollmächtigter der Bahn), Rüdiger Grube (Bahnchef), Wolfgang Schuster (Oberbürgermeister), Jeannette Wopperer (Regionaldirektorin), Peter Ramsauer  (Bundes- verkehrsminister), Günther Oettinger (Ministerpräsident), Hany Azer (Projektleiter) und Wolfgang Drexler (Projektsprecher) im Gleisbett des Hauptbahnhofs Foto: Franziska Kraufmann 8 Bilder
Gruppenbild mit Prellbock (von links): Werner Klingberg (Konzernbe- vollmächtigter der Bahn), Rüdiger Grube (Bahnchef), Wolfgang Schuster (Oberbürgermeister), Jeannette Wopperer (Regionaldirektorin), Peter Ramsauer (Bundes- verkehrsminister), Günther Oettinger (Ministerpräsident), Hany Azer (Projektleiter) und Wolfgang Drexler (Projektsprecher) im Gleisbett des HauptbahnhofsFoto: Franziska Kraufmann

Stuttgart - Auf der einen Seite 400 geladene Gäste auf der anderen Seite 2000 Demonstranten – auf ihre Weise auch geladen: Am 2. Februar 2010 sind die Fronten im Stuttgarter Hauptbahnhof geklärt. Die einen kommen, um mit dem Anheben eines Prellbocks den offiziellen Baubeginn von Stuttgart 21 zu feiern. Die anderen warnen vor einem Jahrhundertfehler. Der Prellbock mit der Ordnungsnummer 49 ist von zwei Regionalzügen eingerahmt. Sie dienen den Fotografen und Kamerateams als Kulisse und sollen wohl auch verhindern, dass unliebsame Parolen von Projektgegner ins Bild gehalten werden können.

Der scheidende Projektsprecher Wolfgang Dietrich hat einen seiner letzten Auftritte in dieser Funktion jüngst dazu genutzt, auf den eher symbolischen Charakter der Veranstaltung hinzuweisen. Schließlich sei die Bahn danach wegen der Schlichtungsrunde im Rathaus, des Regierungswechsels oder des Filderdialogs kaum zum Bauen gekommen. So richtig losgegangen sei es erst mit dem Aufsichtsratsbeschluss vom März 2013. Das Kontrollgremium der Bahn hatte damals trotz deutlich gestiegener Kosten den Weiterbau des Projekts befürwortet.

Und die sieben Herren und die Dame, die sich damals vor dem Prellbock in Positur warfen? Nur einer von ihnen ist noch in der selben Funktion wie damals tätig. Eine Spurensuche.

 

Rüdiger Grube hat eine Ausnahmestellung inne. Der Bahnchef ist der einzige an der Prellbockanhebung, der heute noch in der selben Funktion tätig ist wie damals. Die Prellbockanhebung sei ein starkes Zeichen dafür gewesen, „dass das Projekt jetzt tatsächlich realisiert wird. Ich verbinde damit ein Gefühl des Aufbruchs, der Entschlossenheit und der festen Überzeugung, ein zukunftsweisendes Projekt zu realisieren“, erklärt Grube gegenüber der Stuttgarter Zeitung. Dem Bahnchef sind aber auch die Begleitumstände nicht entgangen. „Unter dem Eindruck von rund 2000 lautstarken Projektgegnern auf dem Querbahnsteig habe ich aber auch einen Eindruck davon gewonnen, dass hier noch viel Überzeugungsarbeit zu leisten sein wird.“ Fünf Jahre danach seien „die Bauarbeiten für Stuttgart 21 und die Neubaustrecke nicht mehr zu übersehen“. Nach verschiedenen Verzögerungen und Budgeterhöhungen liege das Projekt jetzt im aktuellen Zeit- und Kostenrahmen. Er sei sicher, dass „am Ende alle dankbar und froh darüber sind, dass das Projekt mit seinen vielen Vorteilen für unsere Kunden in ganz Baden-Württemberg realisiert worden ist“.

Günther Oettinger Der Auftritt am 2. Februar war eine der letzten Amtshandlungen des Ministerpräsidenten Günther Oettinger. Zum 10. Februar legte er sein Amt nieder und wurde EU-Kommissar für Energie, seit einigen Wochen ist er bei der EU für digitale Medien zuständig. Ihm sind die zahlreichen Demonstranten in Erinnerung geblieben, die zum Baustart ihrem Unmut lautstark Luft machten. „Mit einigen von ihnen bin ich im Hinausgehen noch ins Gespräch gekommen“, erinnert sich der ehemalige Ministerpräsident. Für ihn markierte die Prellbockanhebung einen Punkt, zu dem die Verwirklichung des Projekts gesichert war. „Zu diesem Zeitpunkt waren die Vorarbeiten weit gediehen und es herrschte Einigkeit über die Verteilung der Kosten.“ Er sei nun natürlich nicht mehr in dem Maße in die Details eingearbeitet, be­obachte die Fortschritte aber bei seinen regelmäßigen Besuchen in Stuttgart.

Zum Vergrößern auf die Grafik klicken.

Von den 59.090 Metern Tunnelstrecke für Stuttgart 21 waren Anfang der Woche 1945 Meter gegraben. Zum Vergrößern der Grafik bitte darauf klicken.

Wolfgang Schuster hat in seinen Amtszeiten als Oberbürgermeister von Stuttgart vehement für das Projekt gekämpft. Knapp zwei Jahre nach der Prellbockanhebung erklärte der Christdemokrat, kein drittes Mal für den Chefsessel im Rathaus zu kandidieren, im Januar 2013 schied er aus dem Amt. An jenen Februartag im Jahr 2010 erinnert sich Schuster „mit gemischten Gefühlen“. Er sei „froh gewesen, dass es nach zehnjähriger Verspätung endlich offiziell losgeht. Auf der anderen Seite haben sich damals zum ersten Mal die massiven Proteste gezeigt“, erinnert sich Schuster. Es sei normal, dass man sich mit solch komplexen Vorhaben kritisch auseinandersetze. Der damalige OB beklagt aber „die Aggressivität, die damals schon erkennbar war und die sich später ganz massiv fortgesetzt hat“. Das Projekt sei nun in der Spur, es gehe zügig voran. „Ich hoffe, dass es auf den Baustellen keine Unfälle gibt und dass das Vorhaben im nun gelten Zeit- und Kostenplan abgeschlossen werden kann.“

Hany Azer war am Prellbock der Herr der Baustelle. Der Ägypter war seit 1. April 2008 Gesamtprojektleiter. „Der Baustart am Prellbock war das Symbol für die Unumkehrbarkeit des Projektes und das klare Bekenntnis aller Befürworter, den Bahnhof und die Neubaustrecke nun endlich zu bauen. Diese demonstrierte Geschlossenheit und der feste Wille aller Projektpartner hat mich tief beeindruckt“, erklärt er gegenüber der Stuttgarter Zeitung. „Als Ingenieur und Projektmanager hatte ich bereits damals höchsten Respekt vor solch einem anspruchsvollen Projekt mit seinen riesigen ingenieurtechnischen Herausforderungen. Und ich habe diese Herausforderungen gern angenommen.“ Im Mai 2011 gab er die Verantwortung allerdings ab und wandte sich neuen Aufgaben bei der Bahn zu. Zuletzt arbeitete er im Auftrag des Unternehmens am Metrosystem in Doha, der Hauptstadt Katars. Ende Februar endet Azers Zeit bei der Bahn. Stuttgart 21 hat er dennoch nicht aus dem Blick verloren . „Ich verfolge den Baufortschritt immer noch sehr interessiert. Wenn man sich einmal mit einem Bauprojekt so intensiv und mit viel Herzblut beschäftigt hat, so wie ich es getan habe, lässt es einen nicht wieder los. Dazu kenne ich das Projekt auch viel zu gut.“

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Der Umbau des Stuttgarter Bahnknotens ist in sechs Abschnitte unterteilt – Eine Übersicht über Bau- und Verfahrensstände, zum Vergrößern bitte klicken.

Wolfgang Drexler war zur Zeit der Prellbockanhebung Sprecher des Projekts. Der Esslinger SPD-Landtagsabgeordnete versinnbildlichte den sozialdemokratischen Teil der großen Koalition für Stuttgart 21 – auch wenn es innerhalb der SPD ob dieser klaren Positionierung gärte. Mitte September 2010 trat Drexler vom Sprecheramt zurück – wohl auch wegen der innerparteilichen Grabenkämpfe. Der heute 68-Jährige ist unter anderem stellvertretender Landtagspräsident. An den Tag des Baustarts erinnert er sich noch gut – auch an „viele Demonstranten im Bahnhof, die die Eröffnung mit einem gellenden Pfeifkonzert begleiteten. Das war für viele eine sehr anstrengende Situation.“ Seither sei zwar der Bau der Neubaustrecke nach Ulm gut vorangekommen. Drexler verweist auf den Fortschritt beim Tunnelbau. In Stuttgart selbst seien die Bauarbeiten aber noch nicht soweit, wie es zu erhoffen gewesen sei. „Allerdings konnte die Bahn ja aufgrund der politischen Situation – ich erinnere an die Landtagswahl, die Schlichtung, den Stresstest, die Volksabstimmung – ja auch gar kein stabiles Baumanagement organisieren. Im Rückblick war die Prellbockversetzung vor fünf Jahren leider nur ein sehr symbolischer Akt.“

Werner Klingberg, zur Zeit der Prellbockanhebung Bevollmächtigter der Bahn in Baden-Württemberg, hat eine gewisse Distanz zum Projekt gewonnen – er wohnt nun wieder durchgehend in Sprockhövel bei Wuppertal. Während seiner Zeit im Land ist er wochenweise gependelt. „Ich beobachte Stuttgart 21 von Zeit zu Zeit. Es steht aber nicht mehr im Mittelpunkt meines Interesses“, sagt Klingberg. Er komme noch zwei bis drei Mal pro Jahr nach Stuttgart. „Und dann bin ich immer wieder erstaunt, was sich da in der Zwischenzeit alles getan hat.“ Meist reiche die Zeit auch noch, um bei den ehemaligen Kollegen der Bahn vorbeizuschauen und sich auf den neuesten Stand in Sachen Stuttgart 21 bringen zu lassen. Ende 2010 schied Klingberg bei der Bahn aus. Heute gehört er zu einem in Ludwigsburg ansässigen Zusammenschluss selbstständiger Berater, der unter anderem Interimsmanagement anbietet. „Wir springen da ein, wo Not am Mann ist“, erklärt Klingberg. Unter anderem bietet er „Krisenkommunikation“ an. „Das konnte ich ja damals auch schon gut gebrauchen“, sagt er und lacht.

Peter Ramsauer war im Februar 2010 als Bundesverkehrsminister nach Stuttgart gekommen. Mit der Regierungsbildung im Dezember 2013 verlor er diesen Posten. Für ein Gespräch zum Thema Stuttgart 21 stehe Peter Ramsauer, der als Abgeordneter den Wahlkreis Traunstein im Bundestag vertritt, nicht zur Verfügung, teilt sein Berliner Büro ohne Angabe von Gründen mit.

Jeannette Wopperer war die einzige Frau in der Männerrunde am Prellbock. Die Regionaldirektorin schied aus gesundheitlichen Gründen zum 1. Juli 2013 aus diesem Amt und wurde in den Ruhestand versetzt.

Und der am 2. Februar 2010 zu Ehren gekommene Prellbock? Der tut weiterhin seinen Dienst im Stuttgarter Hauptbahnhof.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

68 Kommentare Kommentar schreiben

Paul Peter: Ihre Interpretation warum her Grube nicht mehr bauen würde entbehrt jeder Grundlage. Lesen sie bitte mal hier: http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/aufsichtsrat-erlaubt-weiterbau-grube-wuerden-stuttgart-21-nicht-noch-einmal-beginnen-12103460.html

Ihr LInk sagt nichts aus und ist veraltet: Was wollen Sie uns mit Ihrem Link sagen? Herr Dr. Grube sagt dort nicht, weshalb er S21 (so) nicht mehr bauen würde. Ich habe jedoch im Laufe der Zeit mehrere Links angegeben, aus denen klar hervorgeht, was Herr Dr. Grube meint: er meint mehr Bürgerbeteiligung. Außerdem ist Ihr Link vom März 2013, mein zuletzt Genannter ist vom Dezember 2014 - Herr Dr. Grube ist also bis heute bei seiner Meinung geblieben.

lesen: Dieser Artikel steht im Zusammenhang mit der Finanzierung von S21 und der Aussage von Herrn Grube und genau so war diese Aussage wohl auch gemeint.

Interpretation von Ihnen: Das ist nur Ihre Interpretation - davon steht nichts im Artikel, geschweige denn, dass Herr Grube etwas Derartiges gesagt hat. Sie können ihn sicherlich zitieren mit entsprechendem Link?

Text und Sprachverständnis: Wenn man Ihrer Argumentation folgen würde, wären sämtliche Journaillisten,die sich der Causa S 21 im März 2013 anläßlich des Aufsichtsratsbeschlusses und den Aussagen Grubes angenommen haben, Stümper.Derweil versuchen nur Sie,einmal gefallene Worte umzuinterpretieren.

Realität: Heute am Bahnhof musste ich erneut feststellen , dass die Jungs von Züblin ihre Arbeit verstehen dazu von mir ein fettes Lob.

"fettes Lob" für ein >> Tages-Geschäft? <<: Für die von der gleichen Person ansonsten als (stupides) >> Tages-Geschäft << bezeichneten Tunnel-Bau-Tätigkeiten eines ganz normal beauftragten Bauunternehmens (und somit grundlos) "fette Lob-Preisungen" auszuschütten, kann wohl auch nicht gerade als ein schlüssiger Nachweis eines gesunden "Realität"s-Bewußtseins empfunden werden.

The same: Das selbe trifft auf jede Montagdemo zu, mit Ihrer eigenen Aussage die Sie als These aufstellen.

>> Wo liegt das Problem? <<: >> Es gibt keins , den laut Gutachter ist dieses Vorgehen Tagesgeschäft im Tunnelbau. heinz notter vor 1 Tag __________________________________________________________________________________ http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.stuttgart-21-bahn-sprengt-in-der-innenstadt.3ca4bff5-b5bd-49c1-86d9-be24b65f7f24.html

Fehler bei ergänzender Info-Zeile: Da ist gerade die in diesem Fall bedeutsame ergänzende Info nicht vollständig veröffentlicht worden. Es handelt sich im Original nämlich nicht um einen Beitrag VON-, sondern um einen Antwort-Beitrag von Herrn "Ewald Moses" AN den Foristen "heinz notter." __________________________________________________________________________________ http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.stuttgart-21-bahn-sprengt-in-der-innenstadt.3ca4bff5-b5bd-49c1-86d9-be24b65f7f24.html +++ Ewald Moses > heinz notter vor 1 Tag

http://www.esslinger-zeitung.de/lokal/esslingen/kreisesslingen/Artikel448360.cfm: Gutachter: Kein Risiko durch Bohrloch 203 Bohrung für Stuttgart 21 in der Haußmannstraße: Gutachter hält Wasseraustritt für normal

Falsches Halleluja: Der eifrigste und auch bei diesem Artikel wieder der erste Kommentarschreiber mit dem Decknamen Paul Peter könnte mit anderen seiner Art (Dipl-Ing. FH, Dr. u.a.) identisch sein und das Werbesprech unter diesen Namen deutet auf Auftragsarbeit. So blind kann doch ein normaler Mensch nicht sein, wenn er sich an der Realität orientiert. Stuttgart 21 trägt den Todeskeim in sich, weil es unvernünftig und erkennbar destruktiv ist. Die "121 Chancen und Risiken" - siehe metropolis21.de - dürfen anscheinend immer noch nicht bekannt werden wegen "juristischer Auseinandersetzungen", das Halleluja von Paul Peter et al. ist allzu durchsichtig.

"Todeskeim", "metropolis21": Entschuldigung, aber wer lebt hier jenseits der Realität in der Parallelwelt?

Dipl.Ing. F. Theissen: Hallo liebe Frau Theissen, Sie haben absolut Recht: S21 wird gebaut und daran beißt die Maus keinen Faden ab. Es ging mir um etwas anderes: Einerseits behaupten die Gegner ja, die Bahn würde einen Riesenreibach mit S21 machen und andererseits soll dann ausgerechnet Herr Dr. Grube – dem man ja alles Böse andichtet – auf solch ein „lukratives Geschäft“ verzichten. Lach. ____________ Tatsache ist – und das habe ich mehrfach belegt im Gegensatz zu den Gegnern, die ihre Behauptungen noch nie belegen konnten - dass Herr Dr. Grube mit seiner Äußerung „SO“ würde er dieses Projekt nicht mehr bauen, gemeint hat, dass er in Zukunft die Bürger früher beteiligen würde. _____________ Das hat er mehrmals bekräftigt. Nun hätten die Gegner sagen können: „aber zu DEM Zeitpunkt (2010, 2013; etc.) wusste man noch nicht alles“ – deshalb ist es wichtig, dass die erneute Aussage von Herrn Dr. Grube nur wenige Wochen alt ist und er im Dezember 2014 bekräftigt hat, dass es ihm nur und ausschließlich um die Bürgerbeteiligung geht. _________________ Übrigens: bei der Rheintalstrecke ist es nicht die Bahn, die schuld ist an der Bauverzögerung. Die Bahn geht alle möglichen Kompromisse ein, NUR: es gab 172.000 Einwendungen und die Bürger sind unter sich zerstritten, die einen wollen dies, die anderen jenes, selbst die Kommunen bekämpfen sich gegenseitig. So dauert es und dauert es, die Kosten laufen auf: die Rheintalstrecke kannibalisiert sämtliche anderen Vorhaben der Bahn in Deutschland. __________ Und so schließt sich der Kreis: in Stuttgart hingegen wird gebaut und das mit Macht (siehe mein Kommentar von vor einem Tag). Und das ist gut so.

das habe ich schon verstanden: das mit der aussage des herrn grube. das können sie hier aber schreiben so oft sie wollen, das nimmt ihnen von den gegnern keiner ab. dass herr grube das projekt nicht mehr bauen würde passt doch besser in die gegnerschublade. da gehen die nicht wieder von ab.

Projektleiter: Wirklich gute Projektleiter in der Baubranche sind sehr schwer zu bekommen, denn es gibt keinen schwereren Job. Eines der größten Bauprojekte Europas verdient weltbeste Bau- und Projektleiter. Wenn ich weltbester Bau- und Projektleiter wäre, würde ich glaub lieber in London, Dubai oder Katar Ruhm genießen, statt mir in Stuttgart den Buckel krumm zu machen... Wers dennoch tut, verdient höchsten Respekt.

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