Stuttgart 21: Neubaustrecke Wendlingen-Ulm Max Bögl baut die Filstalbrücke

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Die Bahn wird den Auftrag zum Bau der Filstalbrücke im Kreis Göppingen an der Neubaustrecke Wendlingen-Ulm an das bayerische Unternehmen Max Bögl vergeben. Das wurde am Dienstag in Stuttgart bekannt gegeben.

Visualisierung: Die geplante Filstalbrücke zwischen Mühlhausen im Täle (im Vordergrund) und Wiesensteig. Die Chronologie des Bauprojekts in unserer Bilderstrecke. Foto: Bahn 32 Bilder
Visualisierung: Die geplante Filstalbrücke zwischen Mühlhausen im Täle (im Vordergrund) und Wiesensteig. Die Chronologie des Bauprojekts in unserer Bilderstrecke.Foto: Bahn

Stuttgart - Die Deutsche Bahn vergibt den Bau der Filstalbrücke bei Mühlhausen im Täle (Kreis Göppingen) an das bayerische Unternehmen Max Bögl. Die Brücke, die zur Neubaustrecke Wendlingen-Ulm gehört, überspannt das Filstal in einer Höhe von bis zu 85 Meter. Sie wird nach ihrer Fertigstellung rund 485 Meter lang sein und soll 53 Millionen Euro kosten. Das Brückenbauwerk verbindet die bereits in Bau befindlichen Boßler- und Steinbühltunnel, mit denen zusammen sie den Abschnitt „Albaufstieg“ der Schnellfahrstrecke bildet.

Am Dienstag bekräftigte die Bahn in Stuttgart ihre Ansicht, den Umbau des Stuttgarter Bahnhofs in eine Tiefstation und die Neubaustrecke Wendlingen-Ulm bis zum Jahr 2021 zu bewerkstelligen.

Erst vor wenigen Tagen war bekannt geworden, dass die Firma Max Bögl auch die Betonfertigteile, sogenannte Tübbinge, für den Fildertunnel liefert. Ursprünglich wollten die Baufirmen eine Fertigungsanlage für diese Tunnelsegmente auf den Fildern bauen. Dies lehnte die Stadt Stuttgart aber ab.

Ebenfalls am Dienstag wurde bekannt, dass das Anhörungsverfahren zur Planänderung für das Grundwassermanagement vom 9. bis 12. September fortgesetzt werden. Ein erstes Verfahren war wegen Befangenheit des Versammlungsleiters abgebrochen worden. Der neue Anlauf wird im Congresscenter an der Landesmesse stattfinden.

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108 KommentareKommentar schreiben

Spielregeln : Es ist doch lange bekannt, dass S21 ein Goldgrube für die Baumafia ist. Oberste Regel: Der korrupteste macht das Rennen. Die ISTE hätte halt mehr bieten müssen. Aber okay, Bögl zu schlagen ist nicht einfach. Bögl hat einfach zu viel Erfahrung in diesem Bereich: http://www.wiwo.de/unternehmen/korruption-deutschlands-spektakulaerste-bauskandale-seite-2/5563676-2.html

@ "klartext": ihr zitat : "Es ist Ihrer Aufmerksamkeit wohl entgangen, dass in Stuttgart KEIN ITF angestrebt wird?" ----- sie sollten sich besser mit dem modelleisenbahner pro s21 abstimmen , sonst wird das gar nix . und zur strafe müsst ihr dann beide nach mainz als fahrdienstleiter ....... :-D das gibt sicher hübsche kollisionen , har har har .........

@ Hanneskannix, 19:39 Uhr: Der Plan ist Abzocke, nichts anderes. Unter dem Deckmantel des Gemeinwohls und auf Kosten des Steuerzahlers sich die Taschen vollzustopfen. Sozialisierung der Kosten, Privatisierung der Gewinne. Wie es die Banken vorgemacht haben. Und Mutti gibt den Segen.

Plan bei Schrott21: Wir bauen einen Bahnhof. Keine Ahnung wie, aber wir fangen mal an. Das war der Plan beim Kellerloch.

@ Bann es, 11:52 Uhr: Zustimmung. Das Gegner-Bashing macht halt Spaß und lenkt von Murks21 prima ab. Man nehme Begriffe wie "Dagegner", "Montagskirche", "Gegenalles-Mentalität", "Weltuntergangssekte" usw. und schon ist das Posting so gut wie fertig. Außerdem muss laut Hannes der Bonatzbau weg, weil er über dem Kessel für schlechte Thermik sorgt. Wirklich luschtig!

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