Stuttgart 21 Baugrube 16

Von  

Baugrube 16

80 Meter breit und 50 Meter lang wird das Baufeld sein, auf dem es zuerst in die Tiefe geht. Die ersten Arbeiten sind bereits angelaufen. Laut Ottmar Bögel vom ausführenden Unternehmen Züblin werden sich die Arbeiten an dem Loch bis in den Mai 2016 hinziehen. 18 verschiedene Bauabschnitte haben die Experten eingeplant. Gemessen an der heutigen Geländeoberkante geht es 16 Meter in den Boden – aber nicht auf einen Schlag. „Wir heben zunächst bis zum Grundwasserspiegel aus“, sagt Bögel. Hintergrund: noch hat die Bahn nicht die von ihr beantragte Genehmigung, statt der gestatteten drei Milliarden Liter mehr als doppelt so viel Grundwasser umzuwälzen. Bei ihren Arbeiten muss sie die geltende Obergrenze im Auge behalten. Bei einer Ausweitung der genehmigten Wassermenge wären hingegen beschleunigte Bauverfahren möglich.

800 Bohrpfähle werden in den Untergrund getrieben

Etwa 800 Bohrpfähle werden vom Grundwasserspiegelniveau aus in den Untergrund gerammt. Als besondere Erschwernis queren die Baugrube 16 auch noch ein Abwasserkanal und verschiedene andere Leitungen. Die müssen weiter in den Untergrund verlegt werden, ehe im Januar 2015 mit der ersten Bodenplatte des künftigen Bahnhofs begonnen werden kann. Die besteht aus einem Bahnsteig und Platz für zwei der insgesamt acht Gleise der unterirdischen Station. Von August 2015 an  sollen die außergewöhnlich geformten Dachträger entstehen, die in die Lichtaugen münden. Die Ingenieure haben sich für diese Bauteile den Namen Kelchfüße ausgedacht. Insgesamt fallen an der Baugrube rund 100 000 Tonnen Aushub an. Der muss – weil die Logistikstraßen noch nicht vollständig fertig gestellt sind – via Wolfram- und Nordbahnhofstraße auf öffentlichen Straßen abgefahren werden. Auf Höhe des Kolpingkollegs an der Rosensteinstraße erreichen die zehn eingesetzten Lkws dann das separate Logistikwegenetz.

Baugrube 1

  Artikel teilen
52 Kommentare Kommentar schreiben

Was ist kritisch an S21?: Schließen Sie aber bitte die Punkte bei einem Kopfbahnhof aus. Es gibt viel mehr positive Möglichkeiten zu nennen als irgendwelche Behauptungen die sich nicht annähernd an der Realität spiegeln.

Ewald Moses, 22:23 Uhr Ungenügend Was mich am meisten wundert das ein Mensch über grüne Politiker die man selber gewählt hat so schimpft! Warum ein Projekt wie S21 falsch verstanden wird hat einen Ursprung! Es gibt immer Neid und der Erfolg ist immer unverdient. Ha das ich nicht lache, Herr Frey, weil Sie sind auch kein Schlechtverdiener ,um mal das Kind beim Namen zu nennen. Es gibt aber einen extremen Denkfehler. Nicht die Bahn oder Stuttgart oder der Bürgermeister allein haben dieses Projekt gewollt. Die ganze Region wünscht sich die zukunftweisende Technik.: Warum schreiben Sie nicht gleich meinen gesammten Lebenslauf? Aber im Folgenden gebe ich Ihnen Recht: Viele der Gegner wollen offenbar zukunftsweisende Technik. Daher sehen sie S21 ja so kritisch.

Ungenügend: Was mich am meisten wundert das ein Mensch über grüne Politiker die man selber gewählt hat so schimpft! Warum ein Projekt wie S21 falsch verstanden wird hat einen Ursprung! Es gibt immer Neid und der Erfolg ist immer unverdient. Ha das ich nicht lache, Herr Frey, weil Sie sind auch kein Schlechtverdiener ,um mal das Kind beim Namen zu nennen. Es gibt aber einen extremen Denkfehler. Nicht die Bahn oder Stuttgart oder der Bürgermeister allein haben dieses Projekt gewollt. Die ganze Region wünscht sich die zukunftweisende Technik.

Hans Koenig, 11:00 Uhr Patrick Frey, 10:19 Uhr Vorweg, ich habe keine Ahnung vom Stand der Unterschriftensammlung. Warum eigentlich nicht. Auf der letzten Demo erklärte Herr Adler doch ganz deutlich, dass man faktisch noch nicht weiter ist, als im April. Immer noch fehlen ein paar tausend Unterschriften. Man habe zwar etwa 20.800 (gezählt), aber den Stockerfaktor nicht bedacht. Die Stadtverwaltung stellte dann schnell fest, dass ein paar tausend Unterschriften ungültig sind, da viele mehrfach unterschrieben haben.: Das ist eben der Denkfehler. Die wenigsten Kritiker des Bauprojektes sind regelmäßig auf den Montagsdemos. Ich war noch nie dort. Noch mal deutlich, auch für die langsamen Denker unter uns: NOCH NIE! Und ich gehöre nicht dem "linken Kartell" an, bin kein Wutbürger, Weltverbesserer oder ähnliches. Idiologische Gründe spielen für mich und viele andere Kritiker keine Rolle. Ich bin nur klar: Gegen S 21. Weil ich es ablehne mich von durch Wirtschaftslobbyismus geleitete Politiker an der Nase herumführen zu lassen. Das ist ein Grund, neben vielen anderen, und ich finde ein ausreichender!

BB: Nun wird im 11. Monat gesammelt und es sind noch immer keine 20.000 Unterschriften zusammen gekommen. Wir erinnern uns: diese sollten bis spätestens Weihnachten 2013 gesammelt sein - eine massive Täuschung der Initiatoren. So mancher, der im Oktober 2013 glaubte, den Tunnelbau mit seiner Unterschrift verhindern zu können, musste inzwischen feststellen, dass mit dem Bau sämtlicher Tunnel (bis auf Feuerbach) einschließlich des Trogs begonnen wurde und die Unterschriftensammlung nur ein fake ist. Und so mancher hätte jetzt gern seine Unterschrift wieder zurück......

Artikel kommentieren

Melden Sie sich jetzt an!
Um Artikel kommentieren zu können, ist eine Registrierung erforderlich. Sie müssen dabei Ihren Namen sowie eine gültige E-Mail-Adresse (wird nicht veröffentlicht) angeben. Bei Abgabe Ihrer Kommentare wird Ihr Name angezeigt.