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Stuttgart - Es mag purer Zufall gewesen sein. Am 9. Januar 2012 verkündete Wolfgang Schuster, seines Zeichens Mitglied der christdemokratischen Union, überraschend seine Demission als Oberbürgermeister. Just am selben Tag machte eine Nachricht aus der Landespolitik die Runde: Der Energiekommissar der EU und frühere Ministerpräsident Günther Oettinger wolle seinen Job in Brüssel nur noch drei Jahre machen, um dann weitere Aufgaben wohl in der freien Wirtschaft zu übernehmen. Das passte so recht zu jüngsten Spekulationen über ein politisches Comeback des in den vergangenen Monaten oft in Baden-Württemberg gesehenen Ex-Landesvaters. Es sei keine schlechte Idee, Oettinger bei der Landtagswahl 2016 als Spitzenkandidaten aufzubieten, verlautbarte der JU-Landeschef Nikolas Löbel. Oettinger selbst, Anfang 2010 nach vielerlei Querelen als Premier abgetreten, verwies solche Forderungen flugs ins Reich der Fabel: „Ich bin nicht mehr im Spiel“, ließ er wissen.
Renner und Oettinger eng verbunden
Zumindest für langjährige Getreue des christdemokratischen Granden gilt das nicht. Im Gegenteil. Rund ein Jahr nach der Pleite der CDU bei der Landtagswahl, als sie nach fast 60 Jahren Regentschaft die Macht in Baden-Württemberg verlor, und dem unrühmlichen Abgang des ungeliebten MP Stefan Mappus, erfährt die Oettinger-Fraktion eine gewisse Renaissance innerhalb der Partei. Dafür ist der frühere Sozialminister Andreas Renner der personifizierte Beleg, der mit Oettinger seit gemeinsamen JU-Zeiten eng verbunden ist. Die Stuttgarter Kulturbürgermeisterin Susanne Eisenmann hatte sich als Erste öffentlich für den Ex-Schultes von Singen am Hohentwiel ausgesprochen – und sich damit offen gegen den Stuttgarter CDU-Kreischef Stefan Kaufmann und dessen Kandidaten Sebastian Turner gestellt. „Mit Renner können wir eine Volkswahl gewinnen“, so Eisenmann – die einst Bürochefin des Landtagsabgeordneten Oettinger war.
Köpfe zusammengesteckt
Man kennt sich, man schätzt sich. Zuletzt waren in Brüssel gemeinsame Pläne geschmiedet worden. Rund 500 Honoratioren hofierte Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) beim Jahresempfang in der Landesvertretung, darunter EnBW-Manager Renner samt seinem Vorstandschef Hans-Peter Villis. Unter den Gästen aber auch: EU-Kommissar Günther Oettinger und Christoph Dahl, Ehegatte von Susanne Eisenmann, heute Chef der Landesstiftung und einst Sprachrohr Oettingers in dessen Baden-Württemberg Zeit. Gegen später soll das Trio Oettinger, Renner, Dahl in trauter Runde die Köpfe zusammengesteckt haben, wie Gäste beobachtet haben. Kaum anzunehmen, dass die OB-Wahl dabei kein Thema war.


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Menschen jenseits der klassischen CDU Wählerschaft ansprechen
Die sind die Worte eines Herrn Kaufmann. Hat er bei dieser Aüßerung geträumt muß man sich fragen. Will er uns für dumm verkaufen? Schickt die Splittergruppe der CDU um ihn doch jemanden ins Rennen der weder von Politik noch von Verwaltung einer Stadt auch nur die geringste Ahnung besitzt. Was soll dieser Kandidat werden? Eine Maionette von unfähigen nicht realtiätsbezogenen Parteikämpfern. Doch auch der Trupp um Frau Eisenmann ist kein bißchen besser schickt man doch von deren Seite einen Parteigenosen der sehr unrühmlich nicht nur einmal für Gesprächsstoff sorgte in die Schlacht. Einst mußte er den Hut nehmen heute rühmen ihn seine alten Genossen als fähigen Mann. In was bitte??? Seine Erfahrung als OB in Singen liegt Jahre zurück doch wirklich rühmlich war sein Job dort, wie in den anderen Positionen in die er gehieft wurde, nicht! Wie weit sinkt die CDU noch? Hat diese aus der Vergangenheit nicht gelernt? Nun fechtet sie offiziel die Kämpfe über Ihre unfähigen Kandidten aus. Geht es hier um eine Verantwortungsvolle Steelenbesetzung des neuen OB von Stuttgart? Wohl kaum! Bleibt zu befürchten dass die Rechnung für Stuttgart und in vielem auch für die CDU zu hoch ausfallen wird blicken diese sich nicht nach wirklich jemandem mit Kompetenz und Format um. Wir waren die letzten eineinhalb Jahre das Gespött vieler anderer großer Städte im In und Ausland, wollen wir uns durch die Inkompetenz einiger weniger Parteimitgieder die nicht in der Lage sind ihre persönlichen Rivalitäten aus der OB Neubesetzung Stuttgarts heraus zu halten weiter dazu machen lassen. Fest steht bis jetzt dies Kandidaten taugen als Karikaturfiguren, Fasnachtsgecken doch dies ist seit Aschermittwoch vorbei.
Andreas Renner: Ein wirklich guter Mann.
Renner weiß, wovon er spricht. Er hat als OB in Singen, Minister in Stuttgart und in seinem jetzigen Beruf hohe Führungsverantwortung getragen und immer erfolgreich gewirkt. Das unterscheidet ihn klar von einem Mitbewerber, der nur in der Politik war und noch nie im "realen" Leben gearbeitet hat.
Zwei "BABYBOOMER" gehen in den "KAMPF" um den OB von S
Der Wulff ust schon weg - der Mappus auch! Und jetzt wieder 2 so Jüngelchen. Daraus wird nichts! http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/abtritt-ohne-vermaechtnis-der-sturz-der-babyboomer-11654405.html Gehört der Oettinger da auch noch dazu? Der wirkt so uralt!